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Berlin feiert sich zum 775. Mal

In diesem Jahr steht wieder einmal ein (einigermaßen) runder Geburtstag an. Vergessen ist der 750., als Ost und West noch getrennt feierten und jede Seite der Mauer im jeweiligen Zeitgeist für ein eigenes Fest geschmückt wurde. Diesmal wird gefeiert, wie es sich für eine Hauptstadt gehört! Da tut es auch nichts zur Sache, dass sich die urkundliche Erwähnung, auf die der Jahrestag zurückgeführt wird, eigentlich auf die Schwesterstadt Cölln bezieht. Wir Berliner sind eben großzügig und weltoffen und feiern die Feste wie sie fallen; und zwar am 28. Oktober genau 775 Jahre nach Ausstellung der besagten Urkunde.

Stadt der Vielfalt

Stadt der Vielfalt ©Oana Popa

Im bisherigen Jahresablauf gab es eine unübersehbare Anzahl an Veranstaltungen, die nun alle im Jubiläumsfest münden. Die bekannteste ist wohl „Stadt der Vielfalt“, ein riesiger begehbarer Stadtplan auf dem Schlossplatz, der den Aspekt der Zuwanderung in der Berliner Stadtgeschichte mit übermannshohen Pins erlebbar macht. Auch „Spuren des Mittelalters“ ist eine beachtenswerte Außenausstellung, die über acht Ausstellungstürme entlang der Verkehrstrasse Grunerstraße – Mühlendamm – Gertraudenstraße diesen Bereich historisch erlebbar macht. Auf diese Weise wird nicht nur den Besuchern der Stadt sondern auch den Berlinern Hilfe geleistet, die Spuren der Vergangenheit aufzuspüren, die Kriege und gesellschaftliche Umwälzungen im Stadtbild getilgt haben.

Feuerfest

Jubiläumsfest ©Kulturprojekte Berlin

Die Wiege Berlins, Das Nikolaiviertel und die Umgebung, bilden nun die Kulisse für das Fest am 28. Oktober. Zu den offiziellen Feierlichkeiten zählen ein Festgottesdienst in der Marienkirche am Morgen und ein Festakt am Nachmittag in der Nikolaikirche. Ab 19.00 Uhr wird die Compagnie Carabosse die historische Mitte zwischen Schlossplatz und Nikolaiviertel mit ihrer Feuerinstallation illuminieren. Die Compagnie ist weltweit bekannt für Ihre Inszenierungen mit Feuer, Licht und Stimmungen und hat eigens für das Berliner Stadtjubiläum eine besonders aufwendige Installation geschaffen, die den Besucher in die mittelalterliche Stimmungswelt entführen will. Skurriler und tiefgründiger möchte die Straßentheatergruppe Titanick den Zuschauern ihre mittelalterliche Wunderwelt präsentieren. Im gleichen Stadtgebiet kreieren die Künstler bildhafte Szenen und Optiken, die den Zuschauer fordern und überraschen. Thematisiert werden mittelalterliche Visionen des Jenseits, die unter anderem Dantes „Göttliche Komödie“ entlehnt sind. Auch die anderen Sinne werden nicht vernachlässigt, laden doch auch die ansässigen Gewerbetreibenden im Nikolaiviertel zu mittelalterlichen Aktionen ein.

Quellen: www.berlin.de/775/

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