11 Tage im Februar – die Berlinale

Berlin, Kultur, Veranstaltung

Nicht nur die Filmbranche schaut jedes Jahr gespannt nach Hollywood, nein auch alle eingefleischten Cineasten sind gespannt welche Stars wohl diesmal nach Berlin kommen. Das größte Filmfestival der Welt startet heute wieder und wird das Stadtbild und das Lebensgefühl der Berliner in den nächsten Tagen dominieren.

Geduld und Glück ist gefragt, wenn Sie Karten für die begehrtesten der über 400 Festivalfilme erstehen wollen. Das Online-Kontingent für Kartenbestellungen ist beschränkt und somit schnell vergriffen. Da bleibt nur das klassische Schlange stehen an den Vorverkaufskassen. Der Vorverkauf beginnt jeweils drei Tage vorher bzw. vier Tage vorher für Wettbewerbsbeiträge an folgenden Vorverkaufsstandorten:

Täglich von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr:
Potsdamer Platz Arkaden
Kino International
Haus der Berliner Festspiele

Für Kurzentschlossen bleibt nur, es an der Tageskasse des jeweiligen Kinos zu versuchen. Davon gibt es immerhin 22.

Und damit Ihnen die 354 Berlinale freien Tage des Jahres nicht zu lang werden, können Sie eine ganze Bandbreite an Fanartikeln erwerben. Von Frühstücksboxen über Babylätzchen bis zum Originalstück des Roten Berlinale-Teppichs ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Artikel können Sie im Onlineshop der offiziellen Berlinale Website erwerben oder im Berlinale Shop in den Arkaden am Potsdamer Platz erwerben. Täglich geöffnet von 09.30 Uhr bis 20.00 Uhr.

 Quelle: www.berlinale.de

 

Romantik zu Zweit am Valentinstag

Angebote, Berlin, Louisa´s Place

Der 14. Februar ist inzwischen der traditionelle Tag der Verliebten. Diesen Tag können Sie in trauter Zweisamkeit verbringen oder Sie überraschen Ihre bessere Hälfte mit einem Kurzaufenthalt in Berlin. Machen Sie Ihrem liebsten Menschen ein Valentins Geschenk, über das Sie sich beide freuen können. In diesem Sinne halten wir im Louisa´s Place ein besonderes Angebot für den 14. Februar für Sie bereit.

Valentins-MassageEin Raum voll romantischer Stimmung, reserviert nur für Sie und Ihre(n) Liebste(n). Stimmungsvolles Kerzenlicht, Rosenblüten und entspannende Musik bilden den Rahmen für eine sinnliche Paarmassage. Parallele Entspannung über 50 Minuten durch 2 unserer qualifizierten Spa-Mitarbeiter ist garantiert. Ein Glas Champagner bildet den krönenden Abschluss unseres Beautyangebotes. Wieder auf Ihrer Suite angekommen, finden Sie eine fruchtig-süßen Gruß des Hauses vor.

Möchten Sie den Tag romantisch ausklingen lassen, dann gönnen Sie sich ein Candle-Light-Dinner mit 4 Gängen in unserem Restaurant BALTHAZAR. Holger Zurbrüggen hat ein besonderes Valentins-Menü für Sie kreiert.

 

 

Unser Angebot im Überblick:

√ Pralinen und Erdbeeren
1 Entpannende Paarmassage (50 Minuten)
2 Gläser Champagner nach der Massage
Einmalig € 239,00 für 2 Personen

√ 4-Gang Candle-Light Dinner in unserem Restaurant BALTHAZAR
€ 49,00 pro Person (exklusive Getränke)

Buchen Sie unser Angebot direkt HIER oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter  030-63 10 30 oder info@louisas-place.de .

 

Wir schreiben für Sie

Allgemein, Louisa´s Place

Pünktlich mit unserer neuen Webseite halten wir Sie an dieser Stelle nun regelmäßig über Neuigkeiten aus unserem Louisa´s Place auf dem Laufenden. Tipps zu Veranstaltungen, Ausflugstipps und Leben in Berlin werden hier ebenso ihren festen Platz haben wie Einblicke in unser Hotel am Kurfürstendamm und Ausblicke auf weitere Entwicklungen.

Einige unserer Mitarbeiter haben sich Themengebiete ausgesucht über die sie in Zukunft für Sie schreiben möchten. Unter jedem Beitrag finden Sie den Namen des Autors. Mit Sicherheit wird Jemand dabei sein, der Ihnen am Empfang schon einmal ein Restaurant empfohlen hat, einen Sightseeing-Tipp gegeben hat oder bei dem Sie schon einmal einen Aufenthalt in unserem Haus gebucht haben. Auch der Chef bloggt mit und der eine oder andere Gastbeitrag von Partnern und Freunden des Hauses wird auch nicht fehlen. Wir alle freuen uns über Ihre treue und zahlreiche Leserschaft und sind gespannt auf Ihre Kommentare.

Und nun sind Sie dran!

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Vielen Dank für Ihre Bewertungen

Allgemein, Louisa´s Place

Reise- und Bewertungsportale werden bei Reisenden immer beliebter, um sich über Hotels zu informieren und eine Buchungsentscheidung zu treffen.  Um die schier unübersehbare Anzahl der Hotels überschaubarer zu machen, werten die Anbieter die Bewertungseinträge aus und erstellen ein Top-Ranking der besten Hotels.
In 2012 war das Louisa´s Place bei mehreren Portalen unter den Top-Platzierungen.
Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre zahlreichen Bewertungen und Weiterempfehlungen. Auch in diesem Jahr werden wir unseren Service und unser Angebot weiter verbessern, um auch Sie zu unseren zufriedenen Gästen zählen zu dürfen.

Unsere Top-Rankings in 2012:

 


Tripadvisor
Traveller´s Choice Award
Platz 5 der Top 10 Familienhotels in Deutschland

 

 

 

 


Zertifikat für Exzellenz
Gesamtbewertung: 4,5 von 5

 

 

 

 

 

 

 


HolidayCheck.com
Zertifikat Quality Selection 2012
Gesamtbewertung: 5,7 von 6

 

 

 

 

 

 


Hotel.de
Top Bewertetes Hotel
Gesamtbewertung: 9,0 von 10

 

 

 

 

 

 


Booking.com
Gesamtbewertung: 9,1 von 10

 

 

 

 

 

Die Bewertungen all unserer Gäste im Detail finden Sie hier !

 

Frohes Fest

Berlin, Louisa´s Place

Wir wünschen all unseren Lesern, Gästen und Freunden des Hauses Frohe Weihnachten!

Haben Sie einige erholsame und besinnliche Feiertage, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Lieben und geniessen Sie ein paar ruhige Stunden.

 

Ein Gute-Laune-Abend im Schlager-Wunderland

Aktivitäten, Berlin, Kultur, Veranstaltung

Mireille Mathieu und Peter Alexander © Edtih Held / Fokke Hoekman

Die Geschwister Pfister sind seit Jahren eine feste Institution im Spielplan der Bar Jeder Vernunft. Bekannt für Ihren Humor der einen nach Luft schnappen lässt, haben sie eine ergebene Fangemeinde in der Hauptstadt aufgebaut.

Im Gegensatz zu früheren Programmen, in denen man oft den Eindruck hatte, das Trio (mit Fräulein Schneider) hätte den Zuschauern etwas mitzuteilen, scheint es diesmal so, als würden sich Ursli & Toni Pfister (ohne Fräulein Schneider) selbst einen lang gehegten Wunsch erfüllen: einen Ausflug in die Schlagerwelt der 60iger und 70iger. Aber natürlich werden nicht x-beliebige Schlager wieder aufgewärmt, sondern es treten die zwei größten Vertreter Ihrer Zunft auf – Peter Alexander und Mireille Mathieu. Live und in Farbe.

Erschreckend perfekt gibt Peter Alexander seine dramaturgisch durchgestylten Moderationstexte zum Besten deren Pointen damals noch für echte Lacher sorgten. Und Mireille Mathieu singt noch akzentuierter als vor 40 Jahren und treibt die Mimik bis zu einer verzerrten Maske, so dass man mit dem Original schon fast Mitleid empfindet.
Nicht nur optisch perfekt sondern auch mitreißend und künstlerisch originell präsentieren Peter und Mireille ihre Show. Der Gegenbeweis für die H-Schwäche der Franzosen ist ebenso ein Highlight wie der Sänger-Wettstreit Wien vs. Paris. Sehr angenehm ist auch, dass Ursli sich mit seinem Part der Show auf Augenhöhe mit Toni befindet und nicht, wie so oft, den supporting act für Toni mimt.
Ganz selbstverständlich entwickelt sich im Verlauf des Abends der Background-Chor im Publikum und Peter Alexander sorgt mit Nachdruck dafür, dass auch Sie am Ende des Programms den Takt des Refrains zu „Akropolis Adieu“ korrekt mit klatschen können.

Die Bühne in der Bar Jeder Vernunft

Auch wenn Sie durch die Gnade der späten Geburt gesegnet sind, und die Ära der großen Fernsehunterhaltung noch nicht bewusst miterlebt haben, wird Sie der Abend nicht enttäuschen. Unbeeinflusst von Sentimentalität und dem Früher-war-alles-besser-Gefühl können Sie die herausragende gesangliche Leistung und künstlerische Perfektion der Show auf sich wirken lassen. Und zwischen Staunen und Begeisterung wird Sie die Erkenntnis beschleichen, dass sich zuweilen sinnfreies Liedgut einer fast vergessenen Zeit unter den richtigen Vorzeichen in aktuelles Kulturgut verwandelt.

Berlin feiert sich zum 775. Mal

Berlin, Kultur, Veranstaltung

In diesem Jahr steht wieder einmal ein (einigermaßen) runder Geburtstag an. Vergessen ist der 750., als Ost und West noch getrennt feierten und jede Seite der Mauer im jeweiligen Zeitgeist für ein eigenes Fest geschmückt wurde. Diesmal wird gefeiert, wie es sich für eine Hauptstadt gehört! Da tut es auch nichts zur Sache, dass sich die urkundliche Erwähnung, auf die der Jahrestag zurückgeführt wird, eigentlich auf die Schwesterstadt Cölln bezieht. Wir Berliner sind eben großzügig und weltoffen und feiern die Feste wie sie fallen; und zwar am 28. Oktober genau 775 Jahre nach Ausstellung der besagten Urkunde.

Stadt der Vielfalt

Stadt der Vielfalt ©Oana Popa

Im bisherigen Jahresablauf gab es eine unübersehbare Anzahl an Veranstaltungen, die nun alle im Jubiläumsfest münden. Die bekannteste ist wohl „Stadt der Vielfalt“, ein riesiger begehbarer Stadtplan auf dem Schlossplatz, der den Aspekt der Zuwanderung in der Berliner Stadtgeschichte mit übermannshohen Pins erlebbar macht. Auch „Spuren des Mittelalters“ ist eine beachtenswerte Außenausstellung, die über acht Ausstellungstürme entlang der Verkehrstrasse Grunerstraße – Mühlendamm – Gertraudenstraße diesen Bereich historisch erlebbar macht. Auf diese Weise wird nicht nur den Besuchern der Stadt sondern auch den Berlinern Hilfe geleistet, die Spuren der Vergangenheit aufzuspüren, die Kriege und gesellschaftliche Umwälzungen im Stadtbild getilgt haben.

Feuerfest

Jubiläumsfest ©Kulturprojekte Berlin

Die Wiege Berlins, Das Nikolaiviertel und die Umgebung, bilden nun die Kulisse für das Fest am 28. Oktober. Zu den offiziellen Feierlichkeiten zählen ein Festgottesdienst in der Marienkirche am Morgen und ein Festakt am Nachmittag in der Nikolaikirche. Ab 19.00 Uhr wird die Compagnie Carabosse die historische Mitte zwischen Schlossplatz und Nikolaiviertel mit ihrer Feuerinstallation illuminieren. Die Compagnie ist weltweit bekannt für Ihre Inszenierungen mit Feuer, Licht und Stimmungen und hat eigens für das Berliner Stadtjubiläum eine besonders aufwendige Installation geschaffen, die den Besucher in die mittelalterliche Stimmungswelt entführen will. Skurriler und tiefgründiger möchte die Straßentheatergruppe Titanick den Zuschauern ihre mittelalterliche Wunderwelt präsentieren. Im gleichen Stadtgebiet kreieren die Künstler bildhafte Szenen und Optiken, die den Zuschauer fordern und überraschen. Thematisiert werden mittelalterliche Visionen des Jenseits, die unter anderem Dantes „Göttliche Komödie“ entlehnt sind. Auch die anderen Sinne werden nicht vernachlässigt, laden doch auch die ansässigen Gewerbetreibenden im Nikolaiviertel zu mittelalterlichen Aktionen ein.

Quellen:
www.berlin.de/775/

 

Berlin geht ein Licht auf

Aktivitäten, Berlin, Veranstaltung

©Festival of Lights

©Festival of Lights

Jedes Jahr im Oktober wird es in einigen Nächten besonders hell in Berlin. Die Wahrzeichen der Stadt sowie bekannte Orte, Gebäude und städtebauliche Ensembles werden mit optischen Installationen ins rechte Licht gerückt. In diesem Jahr werden etwa 70 Orte vom 10. Oktober bis 21. Oktober weithin sichtbar erstrahlen. Ein Schwerpunkt ist der Potsdamer Platz und der Bereich Unter den Linden/Gendarmenmarkt. Aber auch in der City West lohnt sich ein abendlicher Spaziergang.

 

Die Attraktionen der Umgebung

©Festival of Lights

©Festival of Lights

In unmittelbarer Nähe vom Hotel Louisa´s Place sind folgende Objekte illuminiert:

Das Elefantentor am Zoo
Europa-Center Budapester Str. 5
IHK Fasanenstr. 85
Kudamm Karree am Kurfürstendamm 207-209
Neues Kranzler Eck Kurfürstendamm 21/22
Der Funkturm

Die 5 besten Arten das Festival of Lights zu erleben

1. Mit dem Velotaxi
Lassen Sie mal jemand Anderen sich für Sie abstrampeln! Die Fahrer kennen die besten Wege durch die belebte Innenstadt und bringen Sie individuell zum Ziel. Die beleuchteten Sehenswürdigkeiten können Sie so ganz nah erleben und für ein Foto müssen Sie nicht einmal aussteigen.
Start: Quartier Potsdamer Platz Abfahrt: individuell

2. Mit dem Gourmet Liner
Eine Stadtrundfahrt durch das erleuchtete Berlin in Kombination mit gutem Essen, das klingt nach einem gelungenen Abend. Eine 3,5 stündige Tour mit einem 5-Gang-Menü führt Sie an den Attraktionen des Festivals vorbei. Für Individualbesucher steht leider nur noch der 20. Oktober zur Verfügung. Für Gruppen können Sie individuelle Termine vereinbaren.
Start: am Alexanderplatz (mit Voranmeldung) Abfahrt: 18.00 Uhr

3. Mit dem Ballon
Den „Welt-Ballon“ hat schon fast Jeder über der Stadt schweben sehen. Bis auf 150m Höhe steigt der riesige Fesselballon und bietet so einen einzigartigen Überblick über die beleuchtete City. Während des Festivals ist auch er selbst beleuchtet.
Start: Zimmerstrasse/Ecke Wilhelmstrasse Abfahrt: alle 15 Minuten, täglich von 18.30 Uhr bis 22:00 Uhr

4. Mit der Limousine
Ein mondänes Dahingleiten in einer Strechtlimo verspricht auf den breiten Boulevards der Hauptstadt ein besonderer Spass zu werden. Die bekanntesten Wahrzeichen Berlin können Sie aus dem Fond mit einem Glas Sekt in der Hand erleben.
Start und Abfahrt: nach Absprache (Voranmeldung)

5. Mit dem Segway
Mit diesem wendigen Elektroroller erreichen Sie mühelos alle Attraktionen des Festivals und werden gleich selbst zum Hinguckerr. Geführte Gruppentouren machen es möglich. Zwei Stunden lang fahren Sie selbst mit Beleuchtung entlang der Festivalhöhepunkte.
Start: Potsdamer Platz Arkaden Abfahrt: täglich 18.00 Uhr und 21:30 Uhr

Quellen:
www.festival-of-lights.de

Friederisiko – Privataudienz beim König

Aktivitäten, Allgemein, Geschichte, Kultur

Friedrich der Grosse ©SPSG, Foto: Wolfgang Pfauder

Das Wichtigste gleich zu Beginn: Sollten Sie schon einmal von einem König gehört haben, der die Kartoffel nach Preussen brachte und dessen Knauserigkeit sprichwörtlich ist, dann sollten Sie diese Ausstellung lieber nicht besuchen, denn nichts von alledem werden Sie hier wiederfinden.
Aber auch als Interessierter für preußische Geschichte im Allgemeinen und Friedrich II. im Speziellen, sollten Sie vor Ihrer Audienz ein paar Hausaufgaben machen. Die Ausstellung ist derart umfangreich, dass sich die Ganzheit im Rahmen eines Besuches nur schwer erleben lässt. Daher sollten Sie im Vorfeld die Themengebiete auswählen, die Sie besonders interessieren. Dazu bietet sich die gleichlautende Internetseite www.Friderisiko.de  an.  Nach der Besichtigung Ihrer Favoriten vor Ort entscheiden Sie einfach spontan welche Gebiete Sie außerdem ansehen möchten. Die Ausstellung ist nicht zu vergleichen mit den Ihnen vielleicht bekannten Schlossbesichtigungen, während derer Sie von Objekt zu Objekt lustwandeln und sich an der Pracht der Räume und des antiken Interieurs erfreuen. Nein, hier ist intellektueller Einsatz gefragt und ein historisches Grundwissen über das 18. Jahrhundert ist von Vorteil. Damit sind Sie gut vorbereitet, um in die charakterlichen Tiefen Friedrich II. einzutauchen.

Seine königliche Hoheit lässt bitten!

Marmorsaal ©SPSG, Foto: Hans Bach

Das Besondere ist die Tatsache, dass fast das gesamte Neue Palais (72 Säle) für die Besucher zugänglich ist. Somit werden Sie auch  Räume entdecken, die ihrer Restaurierung noch harren und üblicherweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Sie können sich innerhalb des Schlosses fast uneingeschränkt bewegen und Ihren Weg frei wählen. Bleiben Sie nur strikt auf den maulbeerfarbenen Pfaden und öffnen Sie nur Türen mit einer grünen Papierrosette an Knauf. Zur Auswahl stehen 12 Themengebiete, davon führt ein Thema durch den Schlosspark. Geführt werden Sie durch einen Audioguide, der Ihnen in jedem Raum interessante Informationen und Hinweise zum Gesamtkontext der Räume und Exponate bietet. Im Begleitheft finden Sie zu jedem Ausstellungsraum die passende Nummer für den Audioguide sowie interessante Hintergrundinformationen zu jedem einzelnen Exponat. Die Nutzung beide Begleiter ist im Ticketpreis enthalten und stehen Ihnen auch  für das Gartenthema zur Verfügung.

Die königlichen Top 3

Hier sind unsere Top 3 der Themengebiete, die Sie auf keinen Fall auslassen sollten

Königsbilder
Im Marmorsaal des Obergeschosses finden Sie eine beeindruckende Sammlung von Portraits und Darstellungen des Königs, die während seiner Lebenszeit entstanden sind. Die Abbildungen reichen von offiziellen Portraits über Karikaturen bis zum Abguss der Totenmaske. Entdecken Sie, wie Markenbildung und Anheizen der Nachfrage durch Verknappung schon im 18. Jahrhundert funktionierten.

Tagesgeschäft

Königliche Tabatière

©Paris, Musée de Louvre, Départment des Objets, d`Art. Foto: Martine Beck-Coppola

In der Wohnung, die Friedrich im Neuen Palais bewohnte, finden Sie persönliche Dinge aus seinem Privatbesitz. So gehören einige Schnupftabakdosen aus seiner umfangreichen Sammlung ebenso dazu wie seine Flöte und sein Notenpult. Der strikt durchgeplante Tagesablauf des Königs wird in den 10 Räumen für Sie erlebbar gemacht. Die Einrichtung ist zum Großteil noch authentisch und ermöglicht überraschende Einsichten zu seinen Vorlieben und seinem Alltag.

Verhältnisse
Direkt neben der Königswohnung können Sie die wichtigsten Wegbegleiter und Vertrauten seines Lebens näher kennenlernen. Von Einigen hat er sich vor Ablauf der Zeit abgewendet, Andere hat die Zeit ihm genommen.  Gegen Ende seines Lebens zog er sich menschlich mehr und mehr zurück und bevorzugte die Gesellschaft seiner Hunde. Sehr interessante Exponate verdeutlichen den Stellenwert bedeutender Persönlichkeiten seiner Zeit für den Menschen Friedrich.

Da die Ausstellung nur bis zum 28. Oktober 2012 zu sehen sein wird, sollten Sie sich beeilen! Eine Verlängerung wird es wohl nicht geben, da einige der Exponate internationale Leihgaben sind, die an ihrem angestammten Platz zurückerwartet werden. Das Neue Palais wird über die Wintermonate geschlossen, die Ausstellung wird rückgebaut und  umfangreiche Sanierungsarbeiten im Rahmen des Masterplanes  schließen sich an. Erst im Frühjahr 2013 wird das etablierte Führungsprogramm im neuen Palais wieder angeboten.

Quellen:
www.spsg.de
www.friederisiko.de

Königin Luise Sommertour – Schloss Charlottenburg

Aktivitäten, Allgemein, Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Kultur
Schloss Charlottenburg

Schloss Charlottenburg ©SPSG, Foto: Hans Bach

Diese Etappe unserer Königin-Luise-Sommertour ist eigentlich keine richtige Tour, sondern eher ein Spaziergang. Liegt doch das Schloss mit seinem Park nur knapp 3 km vom Hotel Louisa´s Place entfernt.
Das Schloss Charlottenburg ist ein in über 300 Jahren gewachsenes Gesamtkunstwerk, gekennzeichnet durch herausragende Architektur, prachtvolle Innenausstattung und volendete Gartenkunst. Monarchen sämtlicher Epochen haben zur Erweiterung der Anlage beigetragen und so ist sie heute ein vielbesuchtes Zeugnis preußischer Kulturgeschichte. Wollen Sie das nach Königin Sophie Charlotte benannte Schloss in seiner Gänze erleben, sollten Sie sich Zeit nehmen. Es gibt viel zu sehen. Wir werden uns auf die Aspekte der Schlossanlage beschränken, die in Bezug zu Königin Luise stehen und überlassen alle weiteren Sehenswürdigkeiten Ihrer Entdeckerfreude.

Die Wohnräume der Königin

Schlafzimmer der Königin ©SPSG, Foto: Wolfgang Pfauder

Im Obergeschoss des Neuen Flügels befindet sich die Wohnung der Königin Luise. Ursprünglich wurden Sie für Friedrich II. hergerichtet. Dieser gab jedoch ab 1747 seinem neu gebauten Schloss Sanssouci den Vorzug. Die Räume wurden 1796-97 als Winterdomizil für König Friedrich Wilhelm II. neu gestaltet. Er starb jedoch vor deren Vollendung. Danach nutzte Luise diese Räumlichkeiten bei ihren regelmäßigen Aufenthalten in Charlottenburg. 1809 kehrte das Königspaar aus dem ostpreußischen Exil nach Berlin zurück. Nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel wurde ihr am Ende der Räumlichkeiten ein neues Schlafzimmer nach dem Geschmack der Königin eingerichet.

Der neue Flügel bleibt aufgrund der umfassenden
Hüllensanierung vorraussichtlich bis zum Frühjahr
2014 geschlossen.

Das Mausoleum

Sarkopharg der Königin ©SPSG, Foto: Hans Bach

Unmittelbar nach dem Tode der beliebten Königin Luise 1810 wurde ihr Mausoleum nach den Vorstellungen und auf Betreiben Friedrich Wilhelms III. erbaut. Auch hier geht der Entwurf auf Schinkel zurück.
Auf der Rückseite des Schlosses beginnt eine Allee, die von Nadelbäumen gesäumt bis zum Mausoleum der Königin führt. Die Front mit den 4 Säulen wurde ursprünglich aus Sandstein gefertigt und 1828/1829 auf die Pfaueninsel verbracht. Dort bildet sie bis heute den Luisentempel. Die Front des Mausoleums wurde aus rotem Granit nachgebildet. Das Mausoleum als Solches war nur für den Marmorsarkophag der Königin vorgesehen. Im Laufe der Zeit, wurde es mehrmals erweitert und beherbergt heute auch den Sarkophag Friedrich Wilhelm III., Kaiser Wilhelms I. (Sohn von Luise) und seiner Gemahlin Augusta.
Unter dem Mausoleum befindet sich eine Gruft in der neben der zweiten Frau Friedrich Wilhelm III. noch der jüngste Sohn, Prinz Albrecht und das Herz des ältesten Sohnes Friedrich Wilhelm IV. bestattet sind. Die Gruft ist leider nicht öffentlich zugänglich.

geöffnet von April bis Oktober
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Montag geschlossen
Eintritt: € 2,00 / ermäßigt € 1,00

Die Luiseninsel

Büste im Park ©SPSG, Foto: Hans Bach

Sie befindet sich zwischen dem Mausoleum und dem großen Wasserbecken. Der landschaftliche Ausbau wurde 1799 von König Friedrich Wilhelm III. in Auftrag gegeben. Königin Luise soll gerne auf einer einfachen Bank auf der Südspitze der Insel gesessen haben. An der Stelle steht auch heute noch eine schlichte Holzbank. Ursprünglich war die Insel nur mit einer kleinen Fähre erreichbar. Seit 1989, dem Jahr der landschaftlichen Wiederherstellung der Insel, führt eine Brücke hinüber. Auf einem Rundweg kann man die kleine Insel erkunden. Er führt an den Bronzefiguren Amor und Venus vorbei. An der Nordspitze, versteckt zwischen dichter Vegetation steht die Bronzebüste der Königin.

Der Schlossgarten

Das wirklich schönste Erlebnis ist aber der Schlosspark selbst. Er lädt zu jeder Jahreszeit kostenfrei zum Spazierengehen ein. Er besteht aus einem Barockparterre und dem angrenzenden Park, der als englischer Landschaftspark gestaltet ist.

Lage & Anfahrt

Schloss und Park Charlottenburg befindet sich im Norden des Stadtteils Charlottenburg am Spandauer Damm. Links neben dem Ehrenhof befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz.
Fahrräder sind nicht gestattet. Hunde sind an der Leine zu führen. Ohne Auto nehmen Sie vom Bahnhof Zoologischer Garten den Metrobus M45 in Richtung Spandau bis zur Haltestelle Luisenplatz/Schloss Charlottenburg. Die Fahrt dauert ca. 10 Minuten. Der Bus fährt im 6-Minuten-Takt.

Entdecken Sie die weiteren Etappen:
Unsere Königin-Luise-Sommertour
Die Pfaueninsel
Die Luiseninsel im Tiergarten

Quellen:
www.spsg.de