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Cabaret – das Musical im TIPI am Kanzleramt

Cabaret Berlin 2015Das weltbekannte Musical ist zurück – in seiner Heimatstadt Berlin.
Das hoch dekorierte Broadway-Musical mit dessen Verfilmung Liza Minellis weltberühmt wurde, ist nun erneut im TIPI am Kanzleramt in der Inszenierung von Vincent Paterson zu sehen. Wir waren für Sie bei der Premiere dabei.

Die Geschichte basiert auf dem autobiografischen Roman „Goodbye Berlin“ (Leb wohl, Berlin) von Christopher Isherwood. Der mäßig erfolgreiche amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw kommt am Silvesterabend 1929 nach Berlin und sucht Inspiration für sein Schaffen. Er landet zum Jahreswechsel im Kit Kat Klub, einem frivolen Amüsiertempel, in dem er die englische Nachtclubsängerin Sally Bowles kennenlernt. Damit ist es mit dem Schreiben erst einmal ganz vorbei. In der Pension, in der Cliff untergekommen ist, spinnt der in die Jahre gekommene Herr Schultz zarte Liebesbande zur Vermieterin Fräulein Schneider. Als die Verlobung der Beiden bekannt wird, stellt sich der aufkeimende Nationalsozialismus dem jüdischen Obsthändler Schultz in den Weg. Cliff erkennt die politische Umbruchsituation und will Deutschland zusammen mit der inzwischen schwangeren Sally verlassen. Aber Sallys Welt ist der Klub und Ihre geplante Karriere. So fährt der Zug ohne Sie ab und Cliff zückt seinen Stift und Notizbuch, als er begreift, dass die bitteren Erfahrungen in Berlin den Stoff für seinen Roman liefern, den er bei seiner Ankunft in Berlin so verzweifelt gesucht hatte.
Quintett cabaret musical

Mit der Premiere am vergangenen Samstag startete die Inszenierung bereist in die dritte Runde. Von seiner Attraktivität hat das Musical jedoch nichts verloren und wird seinem Ruf wieder einmal gerecht. Nicht zuletzt dank Sophie Berner, die als Nachtclubsängerin Sally Bowles gesanglich und schauspielerisch das Stück nicht nur Ihrer Hauptrolle gemäß anführt. Bekannte Hits wie, „Bye-bye, mein lieber Herr“, „Maybe this time“ und „Life is a cabaret“ reißen das Publikum mit und offenbaren den Zeitgeist der Goldenen Zwanziger. Dass sich das Ende bereits ankündigt, kommt in den leiseren Zwischentönen und besonders im Song „Der morgige Tag ist mein“ zum Ausdruck. Die Choreografie sitzt, das Musikquintett spielt gekonnt eine erstaunliche Bandbreite verschiedener Instrumente und hat nebenbei noch Gastauftritte als Matrosen in Fräulein Schneiders Pension.

Oft verwischen die Grenzen zwischen Bühne und Publikum, dreht sich doch der Hauptstrang der Handlung um ein Berliner Revuetheater im Jahre 1930. Insbesondere die ersten Zuschauerreihen finden sich so manches Mal mitten in der Nachtclubszenerie wieder, zwischen leichtlebigen und
zwielichtigen Gestalten. Reserviertere Naturen sitzen besser etwas weiter hinten.
Cabaret ist unterhaltsam und kurzweilig aber nicht berieselnd. Es ist ein buntes Stück mit Charakter, mit Ecken und Kanten, das vom Zuschauer auch ein Sich-darauf-Einlassen erwartet. Das Nachdenken schleicht sich ein, unterschwellig eingestreut in die bilderreiche Revue. Selbst in den Schlüsselszenen findet sich keine Spur von pädagogischer Anmaßung der Macher.

CABARET wird noch bis zum 20. September 2015 im TIPI am Kanzleramt gespielt. Vorstellungen finden täglich außer Montags statt.

Einlass und Restauration
Dienstag bis Samstag: 18.30 Uhr
Sonntag: 17.30 Uhr

Speise- und Getränkeservice ist bis zu Beginn der Vorstellung und in der Pause möglich.

Vorstellungsbeginn
Dienstag bis Samstag: 20.00 Uhr
Sonntag: 19.00 Uhr

Gerne organisieren wir für Sie Tickets zu allen Vorstellungen. Unser Mitarbeiter am Empfang helfen Ihnen gern weiter.

Quelle: www.tipi-am-kanzleramt.de/de/cabaret-das-musical/

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