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Der Kurfürstendamm von gestern bis heute

Ich hab so Heimweh nach dem Kurfürstendamm,
hab so Sehnsucht nach meinem Berlin! …
Berliner Tempo, Betrieb und Tamtam!
Hätt ich auch wo ´ne Wohnung, und wär sie noch so neu,
Ich bleib Berlin, meiner alten Liebe treu! …

(Hildegard Knef/Friedrich Holländer)

Der 3,5 Kilometer lange Kurfürstendamm beginnt am Breitscheidplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und führt nach Westen bis zum Rathenauplatz, wo die Villenviertel im Grunewald beginnen.

Als im Jahre 1542 das Jagdschloss Grunewald erbaut wurde, entstand als Verbindung zwischen dem Berliner Stadtschloss und dem Jagdschloss ein Weg durch das sumpfige Gelände. Auf ihm begaben sich die Kurfürsten und später die preußischen Könige zu den Jagden in den Grunewald. Wurde der eher ländliche Weg vor allem für Ausritte des kaiserlichen Hofs und von Kanzler Bismarck genutzt, erfolgte später der Ausbau auf Betreiben von Bismarck selbst. Nach Gründung der Kurfürstendamm-Gesellschaft im Jahre 1882 konnte der Ausbau der Strasse und der Villenkolonie im Grunewald beginnen. Um 1900 begann eine rege Bautätigkeit, die den Kurfürstendamm zur beliebten Prachtstrasse werden ließ, deren Strassenbahnanbindung vom Stadtzentrum in Mitte direkt zu den stark frequentierten Ausflugslokalen in Halensee führte.

KurfürstendammNach den Kriegsauswirkungen des 2. Weltkrieges begann das Leben erstaunlich schnell wieder an der beliebten Flaniermeile Fuss zu fassen. Alles war zwar noch improvisiert, aber bereits im Sommer 1945 konnte man schon wieder Filme sehen, Bäume dienten als Litfasssäulen, in Ruinen wurden Kunstgalerien und Kellertheater eröffnet, es gab wieder eine freie Presse, der Schwarzmarkt blühte und man saß im Café Kranzler. Mit den Internationalen Filmfestspielen im Sommer 1947 fing der Boulevard wieder richtig an zu leben. Nach der Teilung Berlins entwickelte sich der westliche Teil Berlins, die Kurfürstendammgegend, zur neuen Innenstadt und fungierte als östlichster Punkt der freien Konsumwelt und des Wirtschaftswunders.

KurfürstendammNach der Wiedervereinigung nahm die Bedeutung des Ku´damms zunächst ab. Der Focus von Berlinern und Besuchern richtete sich zunächst auf das historische Zentrum Berlins und die Vielzahl an modernen Veränderungen. Kinos und altgediente Cafés und Restaurants schlossen, Bühnen kämpften ums Überleben. Doch in den letzten Jahren folgte dann die Rückbesinnung. Eine rege Bautätigkeit schuf neue Anziehungspunkte in der City West. So entstanden das neue Kranzler Eck und das Zoo-Fenster. Das KaDeWe wurde runderneuert ebenso wie die Gedächtniskirche. Der Zoopalast wurde erst kürzlich aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und das Bikini Berlin steht kurz vor der Fertigstellung.
Die Amüsiermeile der 20iger Jahre hat sich heute zu einem belebten Shopping- und Flanierboulevard gewandelt. Rund um den Breitscheidplatz dominieren Dependancen bekannter Globalplayer das Strassenbild, die ruhigen Seitenstrassen und der westliche Teil haben sich zur noblen Einkaufsmeile mit Boutiquen, Galerien und hochkarätigen Restaurants entwickelt. Unser Hotel am Kurfürstendamm liegt heute im schönsten Teil der Flaniermeile. Es wird umrahmt von zahlreichen edlen Boutiquen, Juwelieren und Flagship Stores der berühmtesten internationalen Modelabels.

Ausdruck des neuen Selbstbewusstseins der City West war auch das 125. Jubiläum des Kurfürstendamms. Mit vielen Veranstaltungen wurde 2011 das 125-jährige Bestehen gefeiert.

Quelle: Wikipedia.org

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