Hier erfahren Sie alle Neuigkeiten rund um unser Hotel in Berlin.

Unser Wellnessbereich

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Ganz der Schönheit und der Regeneration des Körpers und des Geistes verschrieben, zeigt sich der Spa- und Wellnessbereich in unserem Louisa´s Place. Dieser Bereich mit Pool, Sauna und Fitnessraum steht all unseren Gästen exklusiv zur Verfügung.
Im Zugang zum Spabereich setzt sich die Bossenmalerei als Wandgestaltung aus dem Erdgeschoss fort. Die grossen Tür- und Fensterglasanlagen zum Fitnessraum bzw. zum Saunabereich und zum Massageraum sind im Sockelbereich mit eisernen Ziergittern und Kreuzmotiven versehen.

Wandpanorama im Poolbereich

Poolbereich des Louisa´s Place

Im Poolbereich lässt sich die Umsetzung des Themas Klassizismus in besonderer Weise erleben. Die Kassettierung taucht hier in Form verschiedener Wandmalereien auf, die durch die gliedernden Stuckpilaster entsteht. Dennoch ergibt das Gesamtgemälde eine thematische Einheit. Das in diesem Falle entstandene Panorama zeigt einige bedeutende Bauwerke der Potsdamer Kultur- und Parklandschaft in einer mit künstlerischer Freiheit geschaffenen Natur. Die typischen Sichtachsen aus der Landschaftsgestaltung dieser Epoche wurden in die Wandmalerei einbezogen und erzeugen so eine Illusion der Weite des Raumes. Diese Art der Malerei wird als Trompe-l’œil (franz. „täusche das Auge“ ) bezeichnet. Entstanden in der Renaissance entwickelte sich die Technik parallel zur Entwicklung des perspektivischen Malens über die Epochen hinweg weiter. Der Künstler führte im übrigen auch die Malerei im Gartenzimmer aus.

Die einzelnen Abschnitte des Panoramas zeigen von rechts nach links:

Das Neue Palais

Wandgemälde mit Neues Palais

Wandgemälde mit Neues Palais

Es wurde unter Friedrich II. 1769 als Gästeresidenz erbaut. Als „Fanfaronnade“ sollte es die ungebrochene Stärke Preussens nach dem 7-Jährigen Krieg für all seine Gäste sichtbar demonstrieren. Die Darstellung zeigt den Bau in der Rückansicht vom Park Sanssouci aus.

Schloss Charlottenhof

Bild Schloss Charlottenhof

Wandgemälde mit Schloss Charlottenhof

wurde 1829 durch Friedrich Wilhelm IV. (damals noch Kronprinz) aus einer bereits bestehenden Gutsanlage in eine Villa im Stil klassisch-römischer Architektur umgestaltet. Es diente ihm als Sommersitz. Die Pilaster mit den Bänken im Vordergrund sind in das Gemälde eingearbeitet und öffnen die Hauptsicht auf diese Schloss im klassizistischen Stil. Die Darstellung ist auf das Hauptgebäude reduziert. Nebengebäude, Brunnen und Kolonnaden hat der Künstler zugunsten einer klaren Linienführung unberücksicht gelassen.

Potsdamer Kulturlandschaft

Landschaft

Wandgemälde mit Potsdamer Kulturlandschaft

In diesem Bereich ist kein Bauwerk zu finden. Lediglich eine offene Landschaft im Stil eines englischen Landschaftsgartens mit den damals beliebten freilaufenden Pfauen ist dargestellt. Die Lanschaft scheint der Laichwiese auf der Pfaueninsel entlehnt zu sein.

Kolonnade

unbekanntes Gebäude

Wandgemälde mit Kolonnade

Der nächste Abschnitt an der Stirnseite zeigt ein Gebäude leicht verdeckt von Vegetation. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages konnten wir noch nicht abschließend recherchieren, um welches Bauwerk es sich handelt. Weitere Informationen reichen wir an dieser Stelle nach. Im Vordergrund befindet sich eine Stele mit Steinvase. Der reale Pilaster ist optisch geschickt über einem Rankgitter mit einem Pfeiler des Bildes verbunden, so dass die Andeutung einer Kolonnade entsteht.

Seenlandschaft

Seenlandschaft

Wandgemälde mit Brandenburger Seenlandschaft

Der letzte Bereich zeigt eine typisch brandenburgische Seenlandschaft mit Segelbooten und üppigem Uferbewuchs. Im Vordergrund ist ein hölzerner Ruderkahn zu sehen.

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Historische Baukunst erleben – Ein Hotelrundgang im Louisa´s Place
Der Empfang im Louisa´s Place
Unsere historische Bibliothek
Unsere Lounge
Etagenfluchten mit Seele

Etagenfluchten mit Seele

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Bisher haben wir Ihnen im Rahmen unseres Hotelrundganges einzelne Räumlichkeiten in unserem Louisa´s Place vorgestellt. Aber auch in unserem Treppenhaus und in den Etagen finden sich Details die es sich zu entdecken lohnt.

Skulptur im Treppenhaus

Statue der Polyhymnia

Den Grund des Treppenhauses schmückt eine Statue aus der Gipsformerie der Antikensammlung in Berlin. Sie stellt Polyhymnia, die Muse der Musik und des Tanzes dar. Nach dem Gipsabguss wurde die Statue marmorisierend antiquisiert. Das Original der Statue befindet sich im Park Sanssouci in Potsdam. 1857 von Friedrich Ochs geschaffen, schmückt sie im Mittleren Lustgarten eine Brunnenwand.

Geländer

reich verzierte Mittelornamente

Wie im gesamten Haus sind auch die Wände im Treppenhaus und in den Etagenfluren grossflächig kassettiert. Gelbe großzügige Felder werden von gelblich-sandfarbenen breiten Bändern gerahmt. Alle Farbflächen sind in einer dem Stuccu lustro verwandten Spachteltechnik ausgeführt. Dabei entsteht eine Marmorierung durch schichtweises Auftragen von Material auf die einfarbig vorbereitete Fläche. Die Originalstuckelemente waren überwiegend erhalten und wurden restauriert bzw. ergänzt. Das Schmiedeeiserne Treppengeländer besteht aus Ober- und Untergurt sowie reich verzierten Mittelornamenten. Der Handlauf wurde aus massiver Eiche gefertigt.

Eine Besonderheit bei der Gestaltung der Fenster, stellt neben der handgefertigten Bleiverglasung die Verwendung von Porzellanbildern, sogenannten Lithophanien dar.

Lithophanie im Treppenhaus

Lithophanie mit Brandenburger Tor

Lithophanien sind dünne, unglasierte Porzellanplättchen mit eingepressten bildlichen Darstellungen. Die Transparenz des dünnen Materials bewirkt, dass im Gegenlicht der Eindruck entsteht, man würde ein schwarz-weiss Foto betrachten. Der Effekt entsteht, da die unterschiedliche Dicke des Porzellans das Licht unterschiedlich durchscheinen lässt. Interessant ist, dass bei der Betrachtung mit Auflicht der Effekt eines Reliefs entsteht. Daher finden Lithopanien nach wie vor in Fenstern und im Lampendesign Verwendung. Die Herstellung erfordert künstlerisches Einfühlungsvermögen und handwerkliche Erfahrung. Die ersten Lithographien entstanden 1827 in Paris.

In wechselnder Wiederholung finden sich in unserem Treppenhaus und den Etagenfluren die Motive:
Berliner Stadtschloss
Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Brandenburger Tor
Reiterstandbild Friedrich des Grossen (Unter den Linden)
Friedrich II. nach der Schlacht von Kolin (nach dem Gemälde von Julius Schrader)

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Unsere historische Bibliothek
Unsere Lounge
Unser Gartenzimer
Unser Wellnessbereich

Quelle. www.wikipedia.org

Unser Gartenzimmer

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place
Gartenzimmer im Louisas Place

Unser Gartenzimmer

Direkt neben unserer Bibliothek befindet sich das Gartenzimmer. Neben der vorrangigen Funktion als Frühstücksraum finden hier auch Veranstaltungen, Feiern, Konferenzen und Private Dining statt. Die bis zum Boden reichenden Glastüren sorgen für eine helle lichtdurchflutete Atmosphäre und öffnen den Raum zum Gartenhof.

Die Auswahl an leichten Möbeln, der Einbau einer Leinwand sowie einer Lautsprecheranlage in die Decke gewährleisten die Wandelbarkeit des Raumes. Die beiden weitöffnenden Verbindungstüren zur Bibliothek schaffen Großzügigkeit und schaffen eine räumliche Verbindung. Diese zeigt sich auch an der Fortsetzung des historischen Tafelparketts.

Da der Raum eher als „Raum des Tages“, im Gegensatz zur Bibliothek als „Raum des Abends“ betrachtet werden kann, ist er durch eine helle Farbgestaltung gekennzeichnet. Dies zeigt sich sowohl in der Gestaltung der Wände als auch der Vorhänge. In Anlehnung an die Täfelung der Bibliothek sind die Wände im Sockelbereich mit hellen Holzpaneelen verkleidet worden, die außerdem als Heizkörperverkleidung fortgeführt wird. Die oberen Wandbereiche sind kassettiert und mit floralen Motiven in Trompe l´oeil Technik (franz. „täusche das Auge“ ) ausgemalt. Entstanden in der Renaissance entwickelte sich die Technik parallel zur Entwicklung des perspektivischen Malens weiter. Die Motive im Detail sind zurückhaltend gestaltete Blumengirlanden, die die Kassettierungen einrahmen, Obst- bzw. Blumenbouquets füllen sie aus. Derselbe Künstler führte ebenfalls die Malerei im Wellnesbereich aus.

Ofen im Gartenzimmer

Der Ofen mit Vasenaufsatz

Schmuckstück im besten Sinne ist der Ofen aus weiss-glasierten historischen Ofenkacheln. Profile und Gesimse besonders aber der Vasenaufsatz aus Terracotta betonen den klassizistischen Ursprung.

Eine Spielerei, jedoch für Jeden beeindruckend, ist die Heizfunktion des Ofens. Sinkt die Außentemperatur unter 13 Grad Celsius, setzte ein Thermostatregler die Heizspiralen im Ofen in Betrieb, welche innerhalb kurzer Zeit die Kacheln aufheizen und sogar ein wenig wohlige Wärme verbreiten.

Die beiden auffälligen Kronleuchter wurden in Frankreich hergestellt. Es sind wieder Besonderheiten, die nur in aufwendiger handwerklicher Fertigkeit herzustellen sind. Die Gestelle und die Ranken mit den filigranen Blättern bestehen aus Metall, die nach der Ausformung bemalt wurde. Die Blüten sind aus weißem glasierten Porzellan und wurden kunstvoll von Hand geformt. Die ersten Leuchter dieser Art wurden im 18. Jahrhundert gefertigt.

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Etagenfluchten mit Seele
Unser Wellnessbereich

Unsere historische Bibliothek

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Der charaktervollste Raum im Erdgeschoß ist zweifellos unsere Bibliothek. Hier können Sie sich zu entspannter Konversation zurückziehen,
ein gutes Buch lesen oder einen Kaffee genießen. Das aussergewöhnliche Ambiente möchten wir Ihnen heute näher bringen.

Boiserie Teilansicht

Die grosse Boiserie über dem Kamin

Das dominierende Gestaltungsmerkmal dieses Raumes ist die antike 12-teilige Boiserie (franz. Für Holzvertäfelung). Das Gutachten des Sachverständigen Büro Karin Sonnenthal in Berlin beschreibt die historischen Holzvertäfelungen:

„ … 12 Boiserien unterschiedlicher Größe
wohl Frankreich, aus der Zeit um 1770/80 (Louis-Seize), gearbeitet in Eiche/massiv, handgeschnitzt, gefasst, die Höhen vergoldet, kleine wenige Reparaturstellen.
Die Teile waren  Vertäfelungen eines Musik- und/oder Speisezimmers, verdeutlicht durch die geschnitzten Mandolinen, Geigen, Posaunen, Jagdhörner, ect. Die geschnitzten Dekorationen, Blütenbehang, Schleifen sowie andere florale Ornamente belegen die Louis-Seize-Zeit.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bibliothek mit Bild

Bibliothek mit Boiserien und Bild

Die vorhandenen Vertäfelungen sind so verwendet, dass allseitig Symmetrien entstehen – die schmalen Teile sind in Form von Pilastern verwendet, die breiten, großen Tafeln lassen sich zum Teil als Schranktüren öffnen. Ein kürzeres Boiserieteil dient als Kaminbekrönung, zwei weitere flankieren den Kaminbau. Für die neu und ergänzend herzustellende Vertäfelungen, Sockel und Gesimse wurden die Profile der historischen Teile abgenommen und zudem antiquisierend und farblich angepasst, gebeizt und patiniert – ohne die Originalstücke in ihrer Wirkung oder ihrem Alterungszustand kopieren zu wollen.
Die Kaminmaske und die Bodenplatte bestehen aus massivem Sandstein, fast honigfarben mit feinen Maserungen.

Der Fußboden ist der Qualität der Wandvertäfelung angepasst. Das ebenso aufwendig und in reiner Handarbeit von einer französischen Möbel- und Parkettschreinerei hergestellte Tafelparkett besteht aus massiver Eiche und ist zusätzlich patiniert und antiquisiert. Die Gestaltung des Parkettes geht auf Schloss Versailles zurück. Die Holzverbindungen mit Nut und Feder sind zusätzlich mit Holznägeln gesichert und nach historischen Vorbildern hergestellt. Die Verlegetechnik diagonal im Raum mit umlaufender Stabparkettbordüre rundet das Gesamtensemble ab.

Bibliothek Fensterfront

Bibliothek mit Fensterfront

Die Fenstervorhänge bestehen aus feinstem glattem Taftgewebe (Hersteller: Leliévre, Paris).
Die farbpassende Baumwoll-Futtersatinette unterstreicht durch die aufwendige Fertigung der Fensterdekoration die Qualität des Raumes. Auch die Aufhängung der Vorhänge an kannelierten, patinierten Messingstangen mit kannelierten Ringen und gegossenen Endknöpfen folgt diesem Anspruch.

Die Gemälde an den Wänden stellen Windspiel-Szenarien dar. Es handelt sich um Kopien nach historischen Motiven.

Zwei grosse eichene Flügeltüren bilden die Verbindung zum angrenzenden Gartenzimmer.

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Unsere Lounge
Unser Gartenzimmer
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Unsere Lounge

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place
unsere Lounge im Louisa´s Place

Unsere Lounge

Der angrenzende Raum an den Empfangsbereich bietet unseren Gästen eine stilvolle Möglichkeit unabhängig vom Hotelempfang selbst Gäste zu begrüssen und verkürzt die Wartezeit auf einen Termin oder den Fahrservice. Die Möblierung und die Wandbespannung erzeugt eine anheimelnde Atmosphäre, die eine räumliche Ruhe erzeugt; trotz der direkten Nachbarschaft zum Empfang.

Die Wände sind mit gestreift gewebtem, fliederfarbenem Baumwollstoff verkleidet. Der Stoff wurde auf Untergewebe und auf spezielle Spannleisten verspannt.
Der Teppichboden in diesem Raum, wie ebenfalls auch im Flur des Erdgeschosses, ist mit dem klassischen Motiv der Palmette entworfen worden. Die Palmette (franz. Palmbäumchen) ist eine Form der Ornamentik, die in künstlerisch-abstrakter  Darstellung einen Palmwipfel abbildet. Die sich wiederholende Darstellung ergibt ein fortlaufendes Muster.  In diesem Raum befindet sie sich in den Bordüren, die exakt nach den Konturen und parallel zu den Wänden verlaufen. Die Anfertigung erfolgt nach detaillierten zeichnerischen Darstellungen und präziser Farbauswahl im aufwendigen Handtufting-Verfahren. Dies ist ein Verfahren zur Teppichherstellung, bei dem im Gegensatz zur Knüpftechnik ganze Garnbüschel von der Rückseite des Teppichs eingebracht werden.

Kamin in der Lounge

Der Kamin mit den beiden Karyathiden

Bei  dem Kamin handelt es sich um eine Kaminmaske, die aus Terrakotta neu gefertigt wurde. Dies ist somit ein Unikat. Als Vorlage diente ein antiker Kamin, der jedoch nur noch in Teilen vorhanden war. Zwei Karyathiden mit Lorbeerkranz bilden rechts und links die beiden Tragelemente. Eine Karyatide ist eine weibliche Skulptur, die in der Architektur die tragende Funktion einer Säule übernimmt. Sie hat Ihren  Ursprung in der Griechischen Architektur und wurde im Barock und Klassizismus als Gestaltungselement wiederentdeckt.
Die Fliesen am Boden sind handgeformt und farblich der Maske angeglichen.

Bilder in der Lounge

Heliogravuren mit Friedrich II.

Die Bilder an den Wänden zeigen verschiedene Szenen mit Friedrich II.. Es handelt sich um Original Handpress-Kupferdrucke, sogenannte Heliogravuren, von Georg Schöbel.  Heliogravuren entstehen durch ein frühes fotografisches Druckverfahren, das echte Halbtöne darstellen kann. Zwischen 1879 und ca. 1920 entwickelte sich das Verfahren und wurde intensiv genutzt.  Danach verlor es für den industriellen Gebrauch mehr und mehr an Bedeutung. Heute wird das Verfahren wegen seiner Ausdruckmöglichkeiten nach wie vor gern von Fotokünstlern genutzt. Georg Schöbel                                                                                                       (1860- ca. 1930) war ein Berliner Historienmaler. Er spezialisierte sich auf Szenen aus dem                                                                                               Leben Friedrichs des Grossen.

Die Bilder in der Lounge zeigen im Uhrzeigersinn umlaufend:
Friedrich der Grosse und Voltaire
Friedrich der Grosse auf der Freitreppe des Schlosses Sanssouci
Friedrich der Grosse im Stadtschloss
Bittschriftenlinde
Sonniger Tag in Potsdam
Sanssouci im Mondenschein

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Unser Gartenzimmer
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Der Empfang im Louisa´s Place

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Bereits beim Betreten unseres Louisa´s Place werden Sie bemerken, dass dies keine übliche Hotellobby ist. Es gibt keinen dominierenden Hoteltresen und kein Schlüsselboard ist zu sehen. Stattdessen begrüsst Sie im Entree ein Mitarbeiter an einem kunstfertig  gearbeiteten Tisch mit einer massiven Natursteinplatte und zwei Gästeplätzen davor.

Empfang

Empfang mit Blick zur Lounge

Sämtliche Wände im Empfangsbereich und den angrenzenden Fluren im Erdgeschoss sind mit einer sogenannten Bossenmalerei ausgeführt. Dies ist eine Kunst durch die Nachahmung von Naturmaterialien nicht Vorhandenes optisch real erscheinen zu lassen. Auf die rau gespachtelten Wände – ähnlich eines Hausfassadenputzes – sind nach detaillierten Plänen und Wandabwicklungen die Schattenstriche der „Putzkerben“ illusionistisch von Hand aufgetragen worden. Somit entsteht der Eindruck einer unverputzten Natursteinmauer. Rhythmisch gliedernde Stuckpilaster gliedern die glatten Wandflächen und unterstützen als klassizistisches Element diese Stilprägung.

Der Teppich im Empfangsbereich besticht durch seine Auffälligkeit in Grösse und Farbe. Es ist ein „Savonnerie-Teppich“ aus der Manufacture d´Aubusson in Frankreich. Diese Teppiche werden auf einem Hochwebstuhl gefertigt. Die Kettfäden werden vertikal montiert und der Teppich Knoten um Knoten in Handknüpftechnik  hergestellt. Ca. 400-600 Arbeitsstunden pro qm sind nötig, um solch einen Teppich zu erschaffen. Bereits 1665 wurden in Aubusson Teppiche gewebt, die für die Schlösser von Versailles bestimmt waren bzw. ausländische Fürsten als Geschenk dargebracht wurden. Mit MRD (Manufacture Royale d´Aubusson) signiert, waren Sie ein Inbegriff für Handwerkskunst auf höchstem Niveau. 1786 sind in einer Inventarliste von Versailles bereits über 100 Teppiche von Aubusson verzeichnet. Die Teppiche werden auch heute noch nach historischen Vorlagen traditionell gefertigt. Werkzeuge und Techniken haben sich seit mehreren Jahrhunderten nicht verändert.
Der Teppichboden in den angrenzenden Flurbereichen ist mit  handgetufteten Bordüren mit sich wiederholenden Palmettenmotiven gestaltet. Die Palmette (franz. Palmbäumchen) ist eine Form der Ornamentik, die in künstlerisch-abstrakter  Darstellung einen Palmwipfel abbildet.

Blick vom Empfang

Sicht vom Empfang

Ein prägnantes klassizistisches Thema sind Sichtachsen, die der englisch geprägten Park- und Landschaftsgestaltung entnommen sind. Im Erdgeschoss lässt sich dieses Gestaltungelement aufgrund des langen schmalen Flurbereiches gut umsetzen. So öffnet sich der Blick beim Gang in den hinteren Bereich durch die geöffneten eichenen Flügeltüren in das mit Tromp l´oeil  Malerei verzierte Gartenzimmer. Der Glastisch vor dem Gartenzimmer ist ein Louis-XVI Tisch mit klassischer Gessomalerei in schwarz mit goldfarbenen Fassungen und reichhaltiger florentinischer Motivmalerei. Auffallend  sind die geschweiften Kreuzverbindungen.
Beim Blick in die Gegenrichtung entdeckt man das geschäftige Treiben durch die Glastür im Salon Udo Walz. Auch die Sichtachse in Richtung Empfang, entlang der Aufzüge, öffnet sich durch die Verglasung und gibt den Blick auf das Geschehen frei.

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Historische Baukunst erleben – Ein Hotelrundgang im Louisa´s Place

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Mit unserer neuen Beitragserie möchten wir Sie auf einen Rundgang mitnehmen; einen architektonischen Rundgang durch unser Louisa´s Place am Kurfürstendamm. Wir zeigen Ihnen unsere detailreiche Innenausstattung und bieten Ihnen interessante Hintergrundinformationen zu einzelnen Dekorationselementen.

Gartenzimmer im Louisas Place

Unser Gartenzimmer

Das Innere unseres Louisa´s Place präsentiert sich im sogenannten Berlin-Preussischen Stil. Dieser Begriff  ist aus architektonischer Sicht jedoch nicht ganz korrekt. Gemeint ist der für Berlin und Potsdam prägende Stil des Klassizismus im Sinne Schinkels, Perseus´ und anderer Baumeister.
Sei es in unserer Bibliothek mit ihren Boiserie-Vertäfelungen, in der Lounge mit ihren Stofftapeten und Heliogravuren oder dem dezenten Gartenzimmer mit seiner Trompe l´oeil  Malerei – überall zeugt das Haus von seiner großbürgerlichen Tradition in Kombination mit behutsam ergänzten modernen Standards. Beim Meublement gehen antikes und modernes Dekor eine Symbiose in zeitgenössischer Ästhetik ein. Stilbewusste Architekturtreue kennzeichnet die gesamte Inneneinrichtung. Kassettierungen, Stuckpilaster sowie Sichtachsen sind die grundlegenden Gestaltungselemente in all unseren Räumlichkeiten. Einladende Grosszügigkeit und höchster Komfort setzen sich auch in unseren Suiten fort. Sanfte Naturfarbtöne, helle Wände und wiederkehrende Dekorelemente schlagen die gestalterische  Brücke zu den öffentlichen Bereichen.

Gestaltet wurde das Interieur von der Berliner Innenarchitektin Etchika Werner. Ausgezeichnet als Haute-Couture-Inneneinrichter (-in) 2000, startete die Berlinerin vor mehr als 25 Jahren mit einer Fülle von neuen Ideen für Formen und Farben. Zu einer Zeit des „Braun-Beige“  setzte sie in eigenen Kollektionen für Teppiche, Dekorationsstoffe und Keramiken Trends zum ungewöhnlichen Ambiente. Ihre frühe Verbundenheit zu feinsten Textilien von höchster Qualität blieben dabei  immer wichtiger und bestimmender Bestandteil ihre anspruchsvollen innenarchitektonischen Entwürfe und Ausstattungen. Die zurückhaltende Schlichtheit einfarbiger Baumwoll- und Leinenstoffe rundeten  das Spektrum ihrer textilen Gestaltung ab. Nach Ihren individuellen Entwürfen wurden in handwerklicher Perfektion Fensterdekorationen, textile Wandbespannungen und nobel-elegante Tischwäsche gefertigt.

Historische Bibliothek im Louisas Place

Unsere historische Bibliothek

Die Detailgestaltung in den einzelnen Räumlichkeiten unseres Hotels möchten wir Ihnen in den weiteren Beiträgen näher vorstellen. Viele interessante architektonische und künstlerische Details können Sie hier erfahren und bei Ihrem nächsten Besuch selbst entdecken. Folgen Sie uns auf unserem Rundgang durch unser Louisa´s Place Berlin!

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