Hier erfahren Sie alle Neuigkeiten rund um unser Hotel in Berlin.

Film ab !

Aktivitäten, Kultur, Neuigkeiten

Ab dem 27. November heißt es wieder: „Film ab!“, in der City West. Das traditionsreiche Filmtheater Zoo-Palast wird nach fast 3 Jahren Generalüberholung wiedereröffnet. Noch bestimmen Absperrungen und letzte Bauarbeiten das Erscheinungsbild direkt vor dem Eingang.

Aussenansicht Zoo PalastBereits seit 1915 werden an genau dieser Stelle Filme gezeigt. Erst im Vorläuferkino, seit 1957 dann im Zoo Palast. Bis 1999 war das Kino Spielstätte der Berlinale. Zu zahllosen Premieren gaben sich Stars und Sternen auf dem roten Teppich ein Stelldichein. Danach wurde es etwas ruhiger um das Kino bevor es Ende 2010 ganz geschlossen wurde.

Mit der Wiederöffnung will das Haus an seine Blütezeit der 50er und 60er Jahre anknüpfen. Modernste Technik, zeitgemäßer Komfort und der Service eines Premiumkinos sollen den Zoo Palast wieder zur Nr. 1 in der City West machen. Auch im Berlinaleprogramm wird er ab 2014 wieder seinen festen Platz haben.

 Quelle: Wikipedia

Der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche startet in den Advent

Aktivitäten, Angebote, Berlin, Familie

Auf einen ordentlichen Weihnachtsmarkt gehört auch ein ordentlicher Weihnachtsbaum, der zur Aufhellung der Gemüter beiträgt. Nun war dieses Unterfangen auf dem Breitscheidplatz in der Vergangenheit ein eher Schwieriges und das abgeklärte Gemüt des Berliners, der in der Hauptstadt so Einiges erlebt, wurde auf eine harte Probe gestellt.
Entweder war der Baum zu klein, zu krumm oder anderweitig missgestaltet, ging schon vor dem Errichten zu Bruch oder wurde mehrmals mit krimineller Energie seiner Spitze beraubt. Der Berliner war amüsiert!
2010 beschritt man auch aufgrund Platzmangels durch die Rekonstruktionsarbeiten an der Gedächtniskirche neue Wege und errichtete eine Installation aus Stoffbahnen mit Weihnachtsschmuck und Beleuchtung. Der Berliner war irritiert.
2011 folgte die Baumskulptur mit künstlerischem Anspruch und kritischer Botschaft an die Konsumgesellschaft. Der Berliner war außer sich!
Solcherart geläutert, besann man sich 2012 auf die traditionelle Weihnachtskultur und entschied sich wieder für einen echten Baum. Der wollte sich jedoch nicht im Boden versenken lassen. Für den eiligst gefertigten Ständer musste der Baum diverse Meter lassen.

Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche

Der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche

Aber all das ist nun Schnee von gestern. In diesem Jahr hat der Weihnachtsmarkt einen Baum, der seiner würdig ist. 27m hoch ist die Tanne! Die Größte, die je dort stand. Zum Beginn der Weihnachtsmarktsaison am 25. November 2013 wird sie erstmals erstrahlen. Sie weist Berlinern und Besuchern bis zum 01. Januar 2014 den Weg zu Glühwein, Bratwurst und Zuckerwerk. Da der erste Glühwein des Jahres stets etwas Besonderes ist, laden wir Sie dazu mit einem Gutschein herzlich ein. Erledigen Sie Ihre Weihnachtseinkäufe und lassen Sie den Tag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz ausklingen. Hier geht es zu unserem Weihnachtsangebot . Weit mehr als 100 Stände rund um die Gedächtniskirche bieten neben Kulinarischem auch Kunsthandwerk an. Darunter Weihnachtsschmuck, Dekorationsideen, Spielzeug und Geschenke. Auch der Weihnachtsmann schaut ab und zu nach dem Rechten.

 

ÖffnungszeitenGlühweingutschein
täglich von 11.00 bis 21.00 Uhr
Abweichende Öffnungszeiten an den Feiertagen
Eintritt frei

 

 

 

 

Quellen:
www.schaustellerverband-berlin.de/weihnachtsmarkt-berlin.html
www. tagesspiegel.de

Unser Wellnessbereich

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Ganz der Schönheit und der Regeneration des Körpers und des Geistes verschrieben, zeigt sich der Spa- und Wellnessbereich in unserem Louisa´s Place. Dieser Bereich mit Pool, Sauna und Fitnessraum steht all unseren Gästen exklusiv zur Verfügung.
Im Zugang zum Spabereich setzt sich die Bossenmalerei als Wandgestaltung aus dem Erdgeschoss fort. Die grossen Tür- und Fensterglasanlagen zum Fitnessraum bzw. zum Saunabereich und zum Massageraum sind im Sockelbereich mit eisernen Ziergittern und Kreuzmotiven versehen.

Wandpanorama im Poolbereich

Poolbereich des Louisa´s Place

Im Poolbereich lässt sich die Umsetzung des Themas Klassizismus in besonderer Weise erleben. Die Kassettierung taucht hier in Form verschiedener Wandmalereien auf, die durch die gliedernden Stuckpilaster entsteht. Dennoch ergibt das Gesamtgemälde eine thematische Einheit. Das in diesem Falle entstandene Panorama zeigt einige bedeutende Bauwerke der Potsdamer Kultur- und Parklandschaft in einer mit künstlerischer Freiheit geschaffenen Natur. Die typischen Sichtachsen aus der Landschaftsgestaltung dieser Epoche wurden in die Wandmalerei einbezogen und erzeugen so eine Illusion der Weite des Raumes. Diese Art der Malerei wird als Trompe-l’œil (franz. „täusche das Auge“ ) bezeichnet. Entstanden in der Renaissance entwickelte sich die Technik parallel zur Entwicklung des perspektivischen Malens über die Epochen hinweg weiter. Der Künstler führte im übrigen auch die Malerei im Gartenzimmer aus.

Die einzelnen Abschnitte des Panoramas zeigen von rechts nach links:

Das Neue Palais

Wandgemälde mit Neues Palais

Wandgemälde mit Neues Palais

Es wurde unter Friedrich II. 1769 als Gästeresidenz erbaut. Als „Fanfaronnade“ sollte es die ungebrochene Stärke Preussens nach dem 7-Jährigen Krieg für all seine Gäste sichtbar demonstrieren. Die Darstellung zeigt den Bau in der Rückansicht vom Park Sanssouci aus.

Schloss Charlottenhof

Bild Schloss Charlottenhof

Wandgemälde mit Schloss Charlottenhof

wurde 1829 durch Friedrich Wilhelm IV. (damals noch Kronprinz) aus einer bereits bestehenden Gutsanlage in eine Villa im Stil klassisch-römischer Architektur umgestaltet. Es diente ihm als Sommersitz. Die Pilaster mit den Bänken im Vordergrund sind in das Gemälde eingearbeitet und öffnen die Hauptsicht auf diese Schloss im klassizistischen Stil. Die Darstellung ist auf das Hauptgebäude reduziert. Nebengebäude, Brunnen und Kolonnaden hat der Künstler zugunsten einer klaren Linienführung unberücksicht gelassen.

Potsdamer Kulturlandschaft

Landschaft

Wandgemälde mit Potsdamer Kulturlandschaft

In diesem Bereich ist kein Bauwerk zu finden. Lediglich eine offene Landschaft im Stil eines englischen Landschaftsgartens mit den damals beliebten freilaufenden Pfauen ist dargestellt. Die Lanschaft scheint der Laichwiese auf der Pfaueninsel entlehnt zu sein.

Kolonnade

unbekanntes Gebäude

Wandgemälde mit Kolonnade

Der nächste Abschnitt an der Stirnseite zeigt ein Gebäude leicht verdeckt von Vegetation. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages konnten wir noch nicht abschließend recherchieren, um welches Bauwerk es sich handelt. Weitere Informationen reichen wir an dieser Stelle nach. Im Vordergrund befindet sich eine Stele mit Steinvase. Der reale Pilaster ist optisch geschickt über einem Rankgitter mit einem Pfeiler des Bildes verbunden, so dass die Andeutung einer Kolonnade entsteht.

Seenlandschaft

Seenlandschaft

Wandgemälde mit Brandenburger Seenlandschaft

Der letzte Bereich zeigt eine typisch brandenburgische Seenlandschaft mit Segelbooten und üppigem Uferbewuchs. Im Vordergrund ist ein hölzerner Ruderkahn zu sehen.

Lesen Sie alle Beiträge dieser Serie:
Historische Baukunst erleben – Ein Hotelrundgang im Louisa´s Place
Der Empfang im Louisa´s Place
Unsere historische Bibliothek
Unsere Lounge
Etagenfluchten mit Seele

Hotel Louisa´s Place unter den 10 deutschen Hotels der “Expedia Insiders’ Select” Ranking Liste 2013

Berlin, Louisa´s Place, Neuigkeiten

Expedia AuszeichnungPlatz 7 der Deutschlandliste

Wir freuen uns über unsere grossartige Platzierung auf der “Expedia Insiders’ Select”-Deutschlandliste. In diesem Jahr sind wir erstmals in diese Liste aufgenommen worden und haben es direkt auf den 7. Platz geschafft.

Louisa´s Place unter den 650 besten Hotels weltweit

Die “Insiders’ Select”-Bestenliste ist ein Ranking der 650 weltweit  besten Hotels aus dem Expedia Portfolio von ca. 205.000 Hotels und Resorts. Das Ranking wird jährlich von Expedia  neu erstellt.
10 deutsche Hotels sind in diesem Jahr auf der Liste, davon sind allein 5 Berliner Häuser.

Wie ermittelt Expedia das Ranking?

Die Gästebewertungen
Mehr als 10 Millionen Gästebewertungen, die Expedia zur Verfügung stehen, bilden die Grundlage für die Ermittlung. Die Hotels müssen ihrerseits über eine jährliche Mindestanzahl an Bewertungen verfügen. Die Meinung der Hotelgäste spielt also eine wesentliche Rolle.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Expedia ermittelt die Hotels, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis an den jeweiligenReisezielen bieten. Dazu werden die Hotels aufgrund  ihrer Sterne-Kategorie und Ausstattung miteinander verglichen.
Expedia-Hotelexperten
Expedia verfügt über ein umfangreiches Experten-Netzwerk an erstklassigen Reisezielen weltweit, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu den besten Hotels vor Ort zur Verfügung stellen.

Die so zusammengetragenen Hotels werden auf einer Punkteskala bewertet. Die Hotels mit den höchsten Punktzahlen kommen für die Bestenliste in Frage.

Expedia Insiders Select Louisas PlaceHerzlichen Dank

Diese Auszeichnung hat für uns einen hohen Stellenwert, da sie direkt auf unsere zahlreichen Gästebewertungen  zurück zu führen ist. Wir danken ganz herzlich all unseren Gästen, die sich die Zeit genommen haben, ihren Aufenthalt in unserem Louisa´s Place zu bewerten und ihre Erfahrungen weltweit zu teilen.  Darüber hinaus ist diese Anerkennung für uns  Motivation und Ansporn zugleich unser Angebot  des individuellen Gästeservices auf höchstem Niveau weiter zu verbessern.

 Quelle: http://inside.expedia.de/presse/expediar-insiders-selecttm-2013-zeichnet-tophotels-weltweit-aus

Kostenfreies WLAN für alle in Berlin

Berlin, Louisa´s Place, Neuigkeiten

Seit Kurzem bieten wir unseren Gästen in unserem Louisa´s Place kostenfreies WLAN an. Darüber haben wir hier bereits berichtet. Aber auch im öffentlichen Stadtgebiet von Berlin ist an vielen Örtlichkeiten eine kostenfreie WLAN Nutzung möglich.

Herzlich Willkommen in Berlin

Bahnhof in Berlin mit WLAN

Einer von 7 berliner Bahnhöfen mit WLAN Zugang

Bereits bei der Ankunft können Sie von den wichtigsten Bahnhöfen der Stadt Ihren Lieben zu Hause berichten, dass Sie gut angekommen sind. Die Deutsche Bahn und die Deutsche Telekom bieten einen 30-minütigen kostenlosen WLAN-Zugang an. Die Nutzung ist auf 30 Minuten beschränkt. Die Verbindung wird automatisch hergestellt, sobald Sie in die Reichweite des Netzes kommen. Nach Zeitablauf werden Sie automatisch ausgeloggt und haben danach die Möglichkeit kostenpflichtig weiter zu surfen.

Folgende Bahnhöfe bieten diesen Service zurzeit an:
Berlin Hauptbahnhof
Ostbahnhof
Zoologischer Garten
Gesundbrunnen
Lichtenberg
Spandau
Wannsee

Sony center am Potsdamer Platz

Public WiFi am Potsdamer Platz

Sightsseeing
Während Ihrer Streifzüge durch die Hauptstadt können Sie an bekannten Plätzen und stark frequentierten Stadtbereichen kostenfrei surfen. Die Suche nach einem Restaurant in der Nähe, der richtigen Fahrverbindung oder das Posten eines Beweisfotos vom Potsdamer Platz ist schnell und kostenlos möglich. Möglich macht das Public Wifi Berlin – eine Kooperation zwischen Kabel Deutschland und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg . Insgesamt sind ca. 60 Hotspots in Charlottenburg, Mitte, Prenzlauer Berg und Tiergarten verfügbar. Auch hier ist der WLAN-Zugang auf 30 Minuten pro Tag beschränkt. Sobald Sie in die Reichweite des Netzes kommen, erscheint “KD WLAN Hotspot+” oder “30 Min Free WIFI” in der Liste der verfügbaren Netze. Nach der Auswahl müssen Sie lediglich die Nutzungsbedingungen bestätigen.
Haben Sie in Berlin alle Sehenswürdigkeiten gesehen, lohnt sich ein Tagesausflug nach Potsdam. Das Angebot „Public Wifi Berlin“ wurde seit dem Frühjahr dieses Jahres auch auf das Stadtzentrum von Potsdam ausgeweitet.

Relaxen
Nach der Sightseeing Tour bei einem Kaffee Emails checken; auch das ist in Berlin kein Problem. Viele Cafés Bars und Restaurant bieten kostenfreies WLAN an. Manchmal ist der Zugang frei oder Sie benötigen einen Code zur Einwahl in das Netz. Nachfragen lohnt sich in jedem Fall.

Quelle: www.visitberlin.de

Etagenfluchten mit Seele

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Bisher haben wir Ihnen im Rahmen unseres Hotelrundganges einzelne Räumlichkeiten in unserem Louisa´s Place vorgestellt. Aber auch in unserem Treppenhaus und in den Etagen finden sich Details die es sich zu entdecken lohnt.

Skulptur im Treppenhaus

Statue der Polyhymnia

Den Grund des Treppenhauses schmückt eine Statue aus der Gipsformerie der Antikensammlung in Berlin. Sie stellt Polyhymnia, die Muse der Musik und des Tanzes dar. Nach dem Gipsabguss wurde die Statue marmorisierend antiquisiert. Das Original der Statue befindet sich im Park Sanssouci in Potsdam. 1857 von Friedrich Ochs geschaffen, schmückt sie im Mittleren Lustgarten eine Brunnenwand.

Geländer

reich verzierte Mittelornamente

Wie im gesamten Haus sind auch die Wände im Treppenhaus und in den Etagenfluren grossflächig kassettiert. Gelbe großzügige Felder werden von gelblich-sandfarbenen breiten Bändern gerahmt. Alle Farbflächen sind in einer dem Stuccu lustro verwandten Spachteltechnik ausgeführt. Dabei entsteht eine Marmorierung durch schichtweises Auftragen von Material auf die einfarbig vorbereitete Fläche. Die Originalstuckelemente waren überwiegend erhalten und wurden restauriert bzw. ergänzt. Das Schmiedeeiserne Treppengeländer besteht aus Ober- und Untergurt sowie reich verzierten Mittelornamenten. Der Handlauf wurde aus massiver Eiche gefertigt.

Eine Besonderheit bei der Gestaltung der Fenster, stellt neben der handgefertigten Bleiverglasung die Verwendung von Porzellanbildern, sogenannten Lithophanien dar.

Lithophanie im Treppenhaus

Lithophanie mit Brandenburger Tor

Lithophanien sind dünne, unglasierte Porzellanplättchen mit eingepressten bildlichen Darstellungen. Die Transparenz des dünnen Materials bewirkt, dass im Gegenlicht der Eindruck entsteht, man würde ein schwarz-weiss Foto betrachten. Der Effekt entsteht, da die unterschiedliche Dicke des Porzellans das Licht unterschiedlich durchscheinen lässt. Interessant ist, dass bei der Betrachtung mit Auflicht der Effekt eines Reliefs entsteht. Daher finden Lithopanien nach wie vor in Fenstern und im Lampendesign Verwendung. Die Herstellung erfordert künstlerisches Einfühlungsvermögen und handwerkliche Erfahrung. Die ersten Lithographien entstanden 1827 in Paris.

In wechselnder Wiederholung finden sich in unserem Treppenhaus und den Etagenfluren die Motive:
Berliner Stadtschloss
Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Brandenburger Tor
Reiterstandbild Friedrich des Grossen (Unter den Linden)
Friedrich II. nach der Schlacht von Kolin (nach dem Gemälde von Julius Schrader)

Lesen Sie alle Beiträge dieser Serie:
Historische Baukunst erleben – Ein Hotelrundgang im Louisa´s Place
Der Empfang im Louisa´s Place
Unsere historische Bibliothek
Unsere Lounge
Unser Gartenzimer
Unser Wellnessbereich

Quelle. www.wikipedia.org

Königin Luise Sommertour – Die Luiseninsel im Tiergarten

Aktivitäten, Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Kultur
Eingang Luiseninsel im Tiergarten

Eingang zur Luiseninsel ©Louisa´s Place

Die Luiseninsel ist eine künstlich aufgeschüttete Insel im Südlichen Teil des Großen Tiergartens in Berlin. Im Zuge der Rückkehr des Königspaares aus dem Ostpreußischen Exil beschlossen einige Bürger Berlins ihrer beliebten Königin ein Denkmal zu setzen. Da sie in diesem Bereich des Tiergartens gerne spazieren ging, lag es nahe hier einen passenden Platz auszuwählen. Weihnachten 1809 wurde eine Stele mit aufgesetzter Marmorschale am südlichen Ende der kleinen Insel eingeweiht. Etwa zeitgleich wurde die Umgebung gartenbaulich angepasst. Seitdem heißt die Insel Luiseninsel.

1849 wurde gegenüber dem nördlichen Ufer der kleinen Insel ein 7m hohes Standbild König Friedrich Wilhelm III. errichtet. Zahlreiche Spenden der Berliner ermöglichten damals die Aufstellung. Wollten sie doch Ihrem kürzlich verstorbenen König für die Umgestaltung des königlichen Lustgartens in einen dem Volk zugänglichen Park danken. In der rechten Hand hält der König einen Blumenkranz und ruht auf einem Bildnis der Königin. Der Blick des Königs ist in Richtung Luiseninsel gerichtet.

1880 entstand ein Standbild aus Marmor, dass die Königin aufrecht stehend in Überlebensgröße darstellt. Die Totenmaske der Königin und eine Büste von Gottfried Schadow dienten dabei als Vorlage. Er wurde so auf der Insel aufgestellt, dass sie durch eine Sichtachse Blickkontakt zu ihrem König hält.
Da die ursprüngliche Marmorschale verloren ging, wurde an ihrer Stelle 1904 ein kindliches Marmordenkmal des Prinzen Wilhelm aufgestellt. Prinz Wilhelm war der zweitgeborene Sohn des Königspaares und ging unter anderem als erster deutscher Kaiser Wilhelm I. in die Geschichte ein.

Denkmal der Königin

Statue der Königin Luise ©Louisa´s Place

Statue Friedrich Wilhelm III.

Friedrich Wilhelm III. ©Louisa´s Place

Alle drei Standbilder wurden in das Lapidarium am Landwehrkanal gebracht. Dort wurden zwischen 1978 und 2009 Denkmäler und Monumente aufbewahrt, um einen weiteren Verfall aufgrund von Umwelteinflüssen zu verhindern. An ihrer Stelle finden sich im Stadtbild entsprechende Repliken. Auch die Denkmäler der Königin, des Königs und des Prinzen im Tiergarten sind Kopien.
Im Jahre 2009 mussten die Originale wieder umziehen. Diesmal in die Zitadelle Spandau. Das Lapidarium wurde geschlossen und verkauft. Derzeit wird die Statue der Königin restauriert und wird zeitnah wieder an ihren abgestammten Platz auf der Luiseninsel zurückkehren. Die Kopie wird ab 2014 in der Ausstellung „Enthüllt-Berlin und seine Denkmäler“ in der Zitadelle Spandau zu sehen sein.

Lage und Anfahrt

Die Luiseninsel ist innerhalb weniger Gehminuten vom Potsdamer Platz zu erreichen.Von der Tiergartenstrasse Ecke Staufenbergstrasse wählt man den „Grossen Weg“ durch den Tiergarten und erreicht bereits nach wenigen Schritten die Insel.

Entdecken Sie die weiteren Etappen:
Unsere Königin-Luise-Sommertour
Die Pfaueninsel
Schloss Charlottenburg

Quellen:
www.wikipedia.de
www.enthuellt-berlin.de

 

Kostenloses WLAN im Louisa´s Place

Allgemein, Berlin, Louisa´s Place, Neuigkeiten

Ab sofort – Kostenfreies WLAN

Viele aktuelle Studien und Gästeumfragen belegen, dass inzwischen für mehr und mehr Gäste auch auf Reisen ihre gewohnte Internetnutzung nicht missen möchte. Das gilt umso mehr, da Tablets und Smartphones auf dem Vormarsch sind und diese Geräte zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand avancieren. Umso ärgerlicher ist es, wenn man auf Reisen seinen täglichen Begleiter nicht nutzen kann, da WLAN nur eingeschränkt zur Verfügung steht oder teuer bezahlt werden muss.
Diesem Umstand sind wir uns im Louisa´s Place schon länger bewusst und haben intensiv an einer technischen Lösung gearbeitet. Nun freuen wir uns, dass wir unseren Gästen überall im Louisa´s Place kostenfreies WLAN anbieten können. Egal ob in der Suite, beim Frühstück oder beim Entspannen im Poolbereich; surfen, posten oder twittern ist nun ohne Kosten und Zeitlimit möglich.WIFI Icon

 Now – Cost-free WiFi

Many current studies and guest surveys illustrate that travellers don’t want to miss out on the use of the internet no matter if on a leisure vacation or a business trip. The widespread use of tablets, smart phones and lap-tops has grown exponentially and appear to be a fundamental element part of everyday life. Hence, it is frustrating if one cannot use their daily companion on a journey because Wlan is restricted or excessively expensive.
We have been conscious of these circumstances at Louisa’s Place for some time now and have worked intensively on a technical solution. Now, we are pleased that we can offer our guests a cost-free WLan at Louisa’s Place, no matter whether in your suite, at breakfast or when using the spa area. Surfing or twittering is possible without additional costs or time limit.

WIFI Icon

Ein Tag im Zoo Berlin

Aktivitäten, Allgemein, Berlin, Familie, Louisa´s Place

Der Zoo Berlin zählt zu den ersten zoologischen Gärten, die in Europa entstanden. Aus der Privatmenagerie Friedrich Wilhelm III. entstanden, können die Berliner bereits seit 1844 über die Vielfalt der Tierwelt staunen. Zu Beginn noch weit außerhalb der Stadtgrenze gelegen, hielt sich das Interesse in den ersten Jahren in Grenzen. Dies änderte sich jedoch mit wachsendem Tierbestand. Bis ca. 1900 avancierte der Zoo zum Ausflugsmagneten für Jung und Alt. Daran hat sich bis heute nichts geändert und so zählt der Zoo Berlin jährlich ca. 3 Mill. Besucher.
Besonders für Familien ist der Zoo ein beliebter Programmpunkt, der von unserem Hotel Louisa´s Place in wenigen Minuten mit dem Bus entlang des Kurfürstendamms zu erreichen ist. Schauen Sie sich auch gerne unser Familienangebot an!

Unsere persönlichen Zooeindrücke haben wir in der folgenden Fototour für Sie zusammengestellt.

Quelle: www. wikipedia.de

Zebra Gorilla Paviangruppe Schimpanse Giraffe

Flusspferd im Wasser Flusspferde unter WasserElefantentorStreichelzoo

Elefanten

Eisbaer

Nashorn

Königin Luise Sommertour – Schloss Charlottenburg

Aktivitäten, Allgemein, Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Kultur
Schloss Charlottenburg

Schloss Charlottenburg ©SPSG, Foto: Hans Bach

Diese Etappe unserer Königin-Luise-Sommertour ist eigentlich keine richtige Tour, sondern eher ein Spaziergang. Liegt doch das Schloss mit seinem Park nur knapp 3 km von unserem Hotel in Charlottenburg entfernt.
Das Schloss Charlottenburg ist ein in über 300 Jahren gewachsenes Gesamtkunstwerk, gekennzeichnet durch herausragende Architektur, prachtvolle Innenausstattung und volendete Gartenkunst. Monarchen sämtlicher Epochen haben zur Erweiterung der Anlage beigetragen und so ist sie heute ein vielbesuchtes Zeugnis preußischer Kulturgeschichte. Wollen Sie das nach Königin Sophie Charlotte benannte Schloss in seiner Gänze erleben, sollten Sie sich Zeit nehmen. Es gibt viel zu sehen. Wir werden uns auf die Aspekte der Schlossanlage beschränken, die in Bezug zu Königin Luise stehen und überlassen alle weiteren Sehenswürdigkeiten Ihrer Entdeckerfreude.

Die Wohnräume der Königin

Schlafzimmer der Königin ©SPSG, Foto: Wolfgang Pfauder

Im Obergeschoss des Neuen Flügels befindet sich die Wohnung der Königin Luise. Ursprünglich wurden Sie für Friedrich II. hergerichtet. Dieser gab jedoch ab 1747 seinem neu gebauten Schloss Sanssouci den Vorzug. Die Räume wurden 1796-97 als Winterdomizil für König Friedrich Wilhelm II. neu gestaltet. Er starb jedoch vor deren Vollendung. Danach nutzte Luise diese Räumlichkeiten bei ihren regelmäßigen Aufenthalten in Charlottenburg. 1809 kehrte das Königspaar aus dem ostpreußischen Exil nach Berlin zurück. Nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel wurde ihr am Ende der Räumlichkeiten ein neues Schlafzimmer nach dem Geschmack der Königin eingerichet.

Der neue Flügel bleibt aufgrund der umfassenden
Hüllensanierung vorraussichtlich bis zum Frühjahr
2014 geschlossen.

Das Mausoleum

Sarkopharg der Königin ©SPSG, Foto: Hans Bach

Unmittelbar nach dem Tode der beliebten Königin Luise 1810 wurde ihr Mausoleum nach den Vorstellungen und auf Betreiben Friedrich Wilhelms III. erbaut. Auch hier geht der Entwurf auf Schinkel zurück.
Auf der Rückseite des Schlosses beginnt eine Allee, die von Nadelbäumen gesäumt bis zum Mausoleum der Königin führt. Die Front mit den 4 Säulen wurde ursprünglich aus Sandstein gefertigt und 1828/1829 auf die Pfaueninsel verbracht. Dort bildet sie bis heute den Luisentempel. Die Front des Mausoleums wurde aus rotem Granit nachgebildet. Das Mausoleum als Solches war nur für den Marmorsarkophag der Königin vorgesehen. Im Laufe der Zeit, wurde es mehrmals erweitert und beherbergt heute auch den Sarkophag Friedrich Wilhelm III., Kaiser Wilhelms I. (Sohn von Luise) und seiner Gemahlin Augusta.
Unter dem Mausoleum befindet sich eine Gruft in der neben der zweiten Frau Friedrich Wilhelm III. noch der jüngste Sohn, Prinz Albrecht und das Herz des ältesten Sohnes Friedrich Wilhelm IV. bestattet sind. Die Gruft ist leider nicht öffentlich zugänglich.

geöffnet von April bis Oktober
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Montag geschlossen
Eintritt: € 2,00 / ermäßigt € 1,00

Die Luiseninsel

Büste im Park ©SPSG, Foto: Hans Bach

Sie befindet sich zwischen dem Mausoleum und dem großen Wasserbecken. Der landschaftliche Ausbau wurde 1799 von König Friedrich Wilhelm III. in Auftrag gegeben. Königin Luise soll gerne auf einer einfachen Bank auf der Südspitze der Insel gesessen haben. An der Stelle steht auch heute noch eine schlichte Holzbank. Ursprünglich war die Insel nur mit einer kleinen Fähre erreichbar. Seit 1989, dem Jahr der landschaftlichen Wiederherstellung der Insel, führt eine Brücke hinüber. Auf einem Rundweg kann man die kleine Insel erkunden. Er führt an den Bronzefiguren Amor und Venus vorbei. An der Nordspitze, versteckt zwischen dichter Vegetation steht die Bronzebüste der Königin.

Der Schlossgarten

Das wirklich schönste Erlebnis ist aber der Schlosspark selbst. Er lädt zu jeder Jahreszeit kostenfrei zum Spazierengehen ein. Er besteht aus einem Barockparterre und dem angrenzenden Park, der als englischer Landschaftspark gestaltet ist.

Lage & Anfahrt

Schloss und Park Charlottenburg befindet sich im Norden des Stadtteils Charlottenburg am Spandauer Damm. Links neben dem Ehrenhof befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz.
Fahrräder sind nicht gestattet. Hunde sind an der Leine zu führen. Ohne Auto nehmen Sie vom Bahnhof Zoologischer Garten den Metrobus M45 in Richtung Spandau bis zur Haltestelle Luisenplatz/Schloss Charlottenburg. Die Fahrt dauert ca. 10 Minuten. Der Bus fährt im 6-Minuten-Takt.

Entdecken Sie die weiteren Etappen:
Unsere Königin-Luise-Sommertour
Die Pfaueninsel
Die Luiseninsel im Tiergarten

Quellen:
www.spsg.de