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Königin Luise Sommertour – Die Pfaueninsel

Aktivitäten, Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Kultur
Pfaueninsel Schloss

Pfaueninsel Schloss ©SPSG, Foto: Hans Bach

Ein Besuch der Pfaueninsel kommt einer Zeitreise gleich. Bereits  die kurze Überfahrt mit der Fähre „Luise“ und dem Anblick des Fährhauses in Fachwerkoptik sind die passende und zugleich die einzig mögliche Einstimmung zum Erleben dieses besonderen Gartens. Einen anderen Zugang zur Insel gibt es nämlich nicht.Vom Wasser aus bleibt das Innere der Insel den Blicken verborgen. Sind doch die Ufer dicht mit Bäumen und Unterholz bewachsen. Erst nach dem Betreten entdeckt man das offen und vielseitig gestaltete  Innere des  Eilandes. Die Wege sind keinesfalls zufällig angelegt. Hinter jeder Kurve eröffnen sich neue Sichten und Blickpunkte.  Sei  es auf uralte Eichensolitäre, architektonische  Schmuckstücke oder den Weg kreuzende freilaufende Pfaue.
1793 erwarb Friedrich Wilhelm II. die naturbelassene Insel und begann sie nach seinem Geschmack zu gestalten. Viel Zeit, die Schönheiten der Insel zu genießen, blieb ihm jedoch nicht. Bereits 1797 verstarb er und sein Sohn Friedrich Wilhelm III. übernahm mit Königin Luise die Insel. Sie nutzten die Pfaueninsel gelegentlich als Sommersitz und Ausflugsziel, schätzten doch Beide die ländliche Zurückgezogenheit im Kreise Ihrer Kinder. Dennoch gab man Schloss Paretz als dauernden Sommersitz den Vorzug.

Tipp: Erstehen Sie im Fährhaus-Shop den Inselführer „Pfaueninsel“ im Taschenformat für € 5,95. Er enthält einen detaillierten Inselrundgang.

Das Schloss

Hält man sich am Fährhaus linker Hand, erblickt man schon nach wenigen Schritten und einem kurzen Anstieg das weiße Schloss. Zu regelmäßigen Zeiten finden Führungen durch die Räume statt. Nach dem Tode Friedrich Wilhelms III. wurde das Schloss nicht mehr genutzt. Von Kriegen und anderer Unbill verschont, kann man die Einrichtung bis heute im Original bestaunen. Viele Ausstellungsstücke stammen aus dem persönlichen Besitz der Königin. Eine Vielzahl von Bildern zeigen Motive der Königin und ihres Gemahls sowie Gartenansichten der Insel aus verschiedenen Epochen. Auch die Schlafzimmer der Majestäten können besichtigt werden.

geöffnet von April bis Oktober
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.30 Uhr
Montag geschlossen
Eintritt: € 3,00 / ermäßigt € 2,50

Der Weg zur Meierei

Die Meierei befindet sich vom Schloss aus gesehen am entgegengesetzten Ende der Insel. Es empfiehlt sich einen Abstecher über den Rosengarten zu nehmen und von dort auf dem Mittelweg die Insel zu durchqueren. Im Bereich des Rosengartens besteht die größte Change, auf Einen der freilebenden Pfaue zu treffen. Am Ende des Rosengartens beginnt der Mittelweg. Er führt zunächst über eine freie Fläche mit verschiedenen Sichtachsen. Linker Hand erreicht man den Lamabrunnen. Einst war er Bestandteil des Lamahauses der königlichen Menagerie. Im Jahre 1842 wurden die meisten Tiere in den neu geschaffenen Berliner Zoo überführt. Der Brunnen blieb als einziges Zeugnis der Anlage erhalten. Rechts erblickt man zwischen den Bäumen die hohe Fontäne. Dem Mittelweg weiterfolgend erblickt man bald rechts das Kavalierhaus. Zuerst als Gärtnerwohnung genutzt, diente es später nach Um- und Ausbauten der Königlichen Familie als Sommerwohnung. Ein Stück hinter dem Kavalierhaus führt ein Weg rechts zur Liegewiese. Hier kann man picknicken und in der Sonne liegen. Alsbald öffnet sich der Blick wieder und man betritt das Gebiet der Laichwiese. Diesem Teil der Insel wurde bewusst ein eher ländlicher denn Parkcharakter gegeben. Selbst der Weg ist nun kein Parkweg mehr, sondern eher ein Feldweg. Linker Hand hat man einen Durchblick zur Havel, rechter Hand erblickt man bereits die weiße Meierei. Der Weg führt im Bogen dorthin und mit etwas Glück kann man in diesem Bereich der Insel auch die friedlich grasenden Wasserbüffel ausmachen.

Die Meierei

Pfaueninsel Berlin

Meierei ©SPSG, Foto:Hans Bach

Bevor man die Meierei erreicht, passiert man noch ein rotes Gebäude. Dies ist der 1802 erbaute Kälberstall. Bereits seit 1826 wird er jedoch als Wohnung genutzt. In der Meierei selbst kann man die historischen Räume und eine Ausstellung zur Geschichte der Pfaueninsel besichtigen. Das Highlight ist zweifelsohne der Gotische Saal. Jedoch finden die Führungen nur im Winterhalbjahr statt. In der Molkenstube im Erdgeschoss finden sich diverse Utensilien, die früher in der Milchwirtschaft auf der Pfaueninsel zum Einsatz kamen.

geöffnet von November bis Dezember
Samstag, Sonntag und Feiertag 11.00 bis 15.30 Uhr
geöffnet von April bis Oktober
Samstag, Sonntag und Feiertag 10.00 bis 17.30 Uhr
Eintritt: € 2,00 / ermäßigt € 1,50

Der Luisentempel

Luisentempel

Luisentempel©SPSG, Foto:Hans Bach

lässt man den Blick von der Meierei über die angrenzenden Wiesen schweifen, erblickt man den Luisentempel am Waldrand. Friedrich Wilhelm III. hat ihn errichten lassen, um das Andenken seiner Gemahlin zu bewahren. Die Säulenfront ist aus Sandstein gefertigt und stand ursprünglich 1810 als Portikus für das Mausoleum der Königin Luise im Park Charlottenburg. Bereits 1829/30 wurde er auf die Pfaueninsel versetzt. In der Halle hinter der Front befindet sich auf einem Sockel eine Büste der Königin. Vom Luisentempel empfiehlt sich der Weg zurück zur Fähre, indem man nun die Havel immer linker Hand im Auge behält. Dabei passiert man weitere interessante Punkte der Insel wie: den Kunkelstein, den Jagdschirm, das Pfauengehege, den Ergänzungs-Rosengarten sowie
den Fregattenhafen und die Gärtnerei.

Betriebszeiten der Fähre
Mai bis August 09.00 bis 20.00 Uhr
September 09.00 bis 19.00 Uhr
Oktober 09.00 bis 18.00 Uhr
November bis Dezember 10.00 bis 16.00 Uhr
Sonderregelungen zu Feiertagen
Überfahrt: € 3,00 / ermäßigt € 2,50

Tipp: Die Hörstationen
An fünf markanten Orten auf der Insel bieten Hörstationen Gelegenheit, sich mit einzelnen Themen der Inselgeschichte zu nähern. Die Hörbeiträge sind für Smarthones über das mobile Internet abrufbar.
Die Kosten sind tarifabhängig. Im Internet stehen die Hörstationen zum kostenlosen Download zur Verfügung: www.luise.tomis.mobi

Lage und Anfahrt

Die Pfaueninsel liegt im Südwesten Berlins inmitten der Havel und gehört zum Ortsteil Wannsee. Von der Autobahnabfahrt Wannsee an der A115 (AVUS) fährt man ca. 6 km auf der B1 in Richtung Potsdam. Dem Hinweisschild zum Rechtsabbiegen zur Pfaueninsel folgen. An der Anlegestelle befindet sich ein Parkplatz. Die Insel darf nur zu Fuß betreten werden. Fahrräder und Hunde sind nicht gestattet. Sind Sie ohne Auto unterwegs, nehmen Sie ab S-Bahnhof Wannsee den Bus 218 in Richtung Pfaueninsel. Die Fahrt dauert 10 Minuten. Die Endhaltestelle befindet sich direkt an der Anlegestelle. Der historische Doppeldecker-Bus fährt Mo-Fr im Stundentakt (Minute 51) am Wochenende halbstündlich (21 & 51).

Entdecken Sie die weiteren Etappen:
Unsere Königin-Luise-Sommertour
Die Luiseninsel im Tiergarten
Schloss Charlottenburg

Quellen:
www. spsg.de
www.wikipedia.de

Online Vertrieb als wichtiger Bestandteil unseres Vermarktungskonzeptes

Allgemein, Berlin, Gastbeitrag, Louisa´s Place

QR LogoQuality Reservations ist seit über 7 Jahren unser Partner im Bereich Online Vertrieb und gehört zu den führenden deutschen Anbietern von Services zur Umsatzoptimierung von Hotels durch professionelle Vermarktung in weltweiten Vertriebskanälen. QR unterstützt Hotelketten und Individualhotels in den 4 entscheidenden Kompetenzfeldern Yield Management, Online Marketing, Social Media und Partnerschaften durch individuelle Beratung und Betreuung von Profis für Profis. Nicht “ob” sondern “mit wem” lautet die Frage der Hoteliers, wenn es um den Online Vertrieb geht. Lesen Sie den folgenden Gastbeitrag des Quality Res Teams!

Liebe Hotelgäste,

das Internet bietet viele Möglichkeiten Hotels und deren Serviceleistungen visuell und emotional darzustellen. Das Louisa’s Place hat das Potenzial der eigenen Homepage schon lange erkannt: Neben Gästebewertungen, einem eigenem Hotelblog, Online-Newsletter und Fanpages, können nicht nur Zimmer sondern auch attraktive Arrangements über eine benutzerfreundliche und übersichtliche Buchungsmaschine gebucht werden- ein gewisser Mehrwert durch hochqualitative Informationen und besten Service.

Anders als in den gängigen Buchungsplattformen wie HRS, booking.com und Andere bekommen Sie als Gast, auf der hoteleigenen Webseite eine Tiefe an Informationen und Einblick in die Leistungen des Hotels, als wären Sie bereits angekommen.

Gemeinsam mit dem Louisa’s Place haben wir alle Leistungen, die das Hotel zu bieten hat, für Sie online buchbar gemacht. Abgesehen von den großzügigen und sehr schönen Suiten können Sie vom Champagner, über eine Wellnessanwendung bis hin zum Transfer zum Flughafen, alles im Vorfeld verbindlich buchen und Ihre Lieben überraschen.

Runden Sie Ihren Aufenthalt in der pulsierenden Hauptstadt ab, mit einem Aufenthalt im Louisa’s Place, den Sie in Erinnerung halten werden. Wir sprechen aus Erfahrung und für uns gehört das Louisa’s Place zu den Geheimtipps in Berlin.

Ihr Quality Res Team

 

 

 

 

 

 

 

Unsere historische Bibliothek

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Der charaktervollste Raum im Erdgeschoß ist zweifellos unsere Bibliothek. Hier können Sie sich zu entspannter Konversation zurückziehen,
ein gutes Buch lesen oder einen Kaffee genießen. Das aussergewöhnliche Ambiente möchten wir Ihnen heute näher bringen.

Boiserie Teilansicht

Die grosse Boiserie über dem Kamin

Das dominierende Gestaltungsmerkmal dieses Raumes ist die antike 12-teilige Boiserie (franz. Für Holzvertäfelung). Das Gutachten des Sachverständigen Büro Karin Sonnenthal in Berlin beschreibt die historischen Holzvertäfelungen:

„ … 12 Boiserien unterschiedlicher Größe
wohl Frankreich, aus der Zeit um 1770/80 (Louis-Seize), gearbeitet in Eiche/massiv, handgeschnitzt, gefasst, die Höhen vergoldet, kleine wenige Reparaturstellen.
Die Teile waren  Vertäfelungen eines Musik- und/oder Speisezimmers, verdeutlicht durch die geschnitzten Mandolinen, Geigen, Posaunen, Jagdhörner, ect. Die geschnitzten Dekorationen, Blütenbehang, Schleifen sowie andere florale Ornamente belegen die Louis-Seize-Zeit.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bibliothek mit Bild

Bibliothek mit Boiserien und Bild

Die vorhandenen Vertäfelungen sind so verwendet, dass allseitig Symmetrien entstehen – die schmalen Teile sind in Form von Pilastern verwendet, die breiten, großen Tafeln lassen sich zum Teil als Schranktüren öffnen. Ein kürzeres Boiserieteil dient als Kaminbekrönung, zwei weitere flankieren den Kaminbau. Für die neu und ergänzend herzustellende Vertäfelungen, Sockel und Gesimse wurden die Profile der historischen Teile abgenommen und zudem antiquisierend und farblich angepasst, gebeizt und patiniert – ohne die Originalstücke in ihrer Wirkung oder ihrem Alterungszustand kopieren zu wollen.
Die Kaminmaske und die Bodenplatte bestehen aus massivem Sandstein, fast honigfarben mit feinen Maserungen.

Der Fußboden ist der Qualität der Wandvertäfelung angepasst. Das ebenso aufwendig und in reiner Handarbeit von einer französischen Möbel- und Parkettschreinerei hergestellte Tafelparkett besteht aus massiver Eiche und ist zusätzlich patiniert und antiquisiert. Die Gestaltung des Parkettes geht auf Schloss Versailles zurück. Die Holzverbindungen mit Nut und Feder sind zusätzlich mit Holznägeln gesichert und nach historischen Vorbildern hergestellt. Die Verlegetechnik diagonal im Raum mit umlaufender Stabparkettbordüre rundet das Gesamtensemble ab.

Bibliothek Fensterfront

Bibliothek mit Fensterfront

Die Fenstervorhänge bestehen aus feinstem glattem Taftgewebe (Hersteller: Leliévre, Paris).
Die farbpassende Baumwoll-Futtersatinette unterstreicht durch die aufwendige Fertigung der Fensterdekoration die Qualität des Raumes. Auch die Aufhängung der Vorhänge an kannelierten, patinierten Messingstangen mit kannelierten Ringen und gegossenen Endknöpfen folgt diesem Anspruch.

Die Gemälde an den Wänden stellen Windspiel-Szenarien dar. Es handelt sich um Kopien nach historischen Motiven.

Zwei grosse eichene Flügeltüren bilden die Verbindung zum angrenzenden Gartenzimmer.

Lesen Sie alle Beiträge dieser Serie:
Historische Baukunst erleben – Ein Hotelrundgang im Louisa´s Place
Der Empfang im Louisa´s Place
Unsere Lounge
Unser Gartenzimmer
Etagenfluchten mit Seele
Unser Wellnessbereich

 

Lange Nacht der Wissenschaften

Aktivitäten, Allgemein, Berlin, Familie, Veranstaltung
Fossil Schnecke

Fossil ©-J.O.Evers

Mit diesem Slogan wirbt die Lange Nacht der Wissenschaft schon seit Jahren. Und in der Tat hat die Anzahl der Wissenschaftseinrichtungen, die in diesem Jahr teilnehmen mit 75 einen neuen Rekord erreicht. Labore, Institute, Forschungsanstalten, wissenschaftliche Gesellschaften, Hochschulen und Verbände in Berlin und Potsdam öffnen ihre Türen und gewähren Einblick in ihre Forschungsarbeit und stellen Ihre Einrichtungen der Öffentlichkeit vor.

Forschen

©-BCRTPeer-Schröder

Darüberhinaus haben die Wissenschaftler ein vielseitiges Programm für Ihre wissenshungrigen Besucher vorbereitet. Ob Naturwissenschaften, Architektur, Informatik, Kunstgeschichte oder Solarenergie; bei ca. 80 Themengebieten hat der Besucher die Qual der Wahl.  Auch die Angebote sind so vielfältig wie die Wissenschaftswelt. Spannende Experimente, Mitmachprogramme für die Kleinsten, Vorführungen, Ausstellungen und vieles mehr werden für alle Altersgruppen angeboten. Da scheint die Lange Nacht fast zu kurz zu sein.

18 Buslinien verbinden die überwiegende Anzahl der teilnehmenden Standorte. Die Taktzeiten variieren je nach Route zwischen 8 und 30 Minuten. Die Nutzung der Shuttle-Busse sowie aller öffentlichen Verkehrsmittel ist mit dem Erwerb eines Lange-Nacht-Tickets inklusive (13.00 Uhr bis 04.00 Uhr).

Datum:                08. Juni 2013
Uhrzeit:               16.00 Uhr bis 24.00 Uhr
Tickets:                € 13,00 Erwachsene / € 09,00 ermäßigt / € 25,00 Familienticket
Im Vorverkauf gelten vergünstigte Preise.

Quelle: http://www.langenachtderwissenschaften.de/

 

 

Berlin von janz oben

Aktivitäten, Berlin, Kultur

Viele Hauptstadtgäste sind immer wieder über die Grösse und Ausdehnung der Stadt erstaunt, und das zu Recht. Ist doch Berlin die flächengrösste Stadt Deutschlands. Da verliert man schon mal den Überblick. Ein Mehr an Orientierung versprechen die zahlreichen Türme und Aussichtspunkte, die sich verteilt auf das gesamte Stadtgebiet anbieten. Unterschiedliche Ausblicke eröffnen noch unbekannte Entdeckungsmöglichkeiten in den Berliner Stadtbezirken. Jeder Turm und jedes Bauwerk erzählt ganz nebenbei aus der neueren oder älteren Geschichte der Stadt.
Ein Best-Off der bekanntesten Aussichtspunkte haben wir hier zusammengestellt:

Der höchste und bekannteste Turm ist der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz. Er ist das Wahrzeichen der Stadt und bietet die weitreichendste Aussicht über die gesamte Stadt.
Höhe:  368 m (Aussichtsplattform auf 207 m)
Baujahr: 1969
Aufzug vorhanden

Wenn man vom Fernsehturm auf das Panorama Berlins schaut, fehlt jedoch etwas Wichtiges: natürlich der Fernsehturm! Daher ist die nächstgelegene Alternative die Aussichtsplattform des Park Inn Hotel. Dort ist das Panorama komplett und man kann sich die Berliner Luft um die Nase wehen lassen.
Höhe: 150 m (Aussichtsplattform auf 125 m)
Baujahr: 1970
Aufzug vorhanden

Auch der Potsdamer Platz hat seinen Aussichtspunkt. Vom Kollhoff-Tower hat man nicht nur einen herrlichen Blick auf die Architektur des Potsdamer Platzes sondern auch einen Rundblick auf die City-Ost, den Tiergarten und die City-West.
Höhe: 101 m
Baujahr: 1999
Aufzug vorhanden

Inmitten des Tiergartens auf dem Grossen Stern befindet sich die Siegessäule. 285 Stufen müssen über eine Wendeltreppe im Inneren der Säule bis zur Aussichtsplattform zu Füssen der Viktoria erklommen werden. Von dem kleinen Rundlauf aus hat man einen guten Überblick über den Tiergarten.
Höhe: ca. 66 m (Aussichtsplattform auf ca. 50 m)
Baujahr: 1873
kein Aufzug

Funkturm

Funkturm Berlin

In der City-West ist die erste Wahl natürlich der Funkturm auf dem Berliner Messegelände. Neben dem urbanen Umfeld mit Messehallen und ICC und der Skyline der City-West hat man auch gleich den Grunewald fest im Blick.
Höhe: ca. 146 m (Aussichtsplattform auf ca. 124 m)
Baujahr: 1926
Aufzug vorhanden

 

 

Weniger bekannt ist der Glockenturm am Olympiastadion. Der Blick erstreckt sich weit über das Olympiaparkgelände hinaus einerseits über das ICC zur City West und andererseits ins grüne Umland bis nach Potsdam und Spandau.
Höhe: ca.77 m
Wiederaufbau: 1962
Aufzug vorhanden

Der historischte Turm ist zweifelsohne der Grunewaldturm. Direkt an der Havel auf dem Karlsberg erbaut, müssen 204 Stufen erklommen werden, bis sich der Blick auf die waldreiche Havellandschaft des westlichsten Endes Berlins öffnet. Bei schönem Wetter reicht die Sicht bis zur Silhouette Potsdams.
Höhe: 55 m (Aussichtsplattform auf 36 m)
Baujahr: 1899
Kein Aufzug vorhanden

Ganz im Südosten der Stadt in der Nähe des Müggelsees steht der Müggelturm. Hat man die 88m des kleinen Müggelbergs erklommen, trennen den Kletterwilligen noch 126 Stufen bis zur Spitze des Turmes. Weit schweift der Blick über die Wald- und Seenlandschaft östlich dr Hauptstadt. Das westlich gelegene Stadtzentrum erscheint weit entfernt. Nirgends lässt sich die Ausdehnung Berlins so erkennen wie hier.
Höhe: ca. 29 m
Baujahr: 1961
Kein Aufzug

 

 

Quelle: www.wikipedia.de

Unser Online Reputation Ranking

Allgemein, Berlin, Louisa´s Place

TrustYou ist eine Anbieter für Online Reputations Management in der Hotellerie und erstellt einen sogenanneten TrustScore. Diese Punktzahl spiegelt Gästemeinungen über unser Louisa´s Place aus dem World Wide Web wider.

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Aus mehr als 250 Webseiten wird das Ranking kalkuliert, darunter Bewertungsportale (z.B Tripadvisor), Buchungsplattformen (z.B. Booking.com), Blogeinträge, soziale Netzwerke (z.B. Facebook) aber auch andere Seiten, auf denen Gäste Ihre Kommentar über Ihren Hotelaufenthalt hinterlassen können. Dabei werden hauptsächlich Bewertungen berücksichtigt, die nicht älter als 2 Jahre sind. Da nicht nur deutschsprachige Seiten berücksichtigt werden, zeigt das Ergebnis einen internationalen Querschnitt der Gästemeinungen über unser Louisa´s Place.

Wir freuen uns über 92 von 100 Punkten und danken all unseren Gästen, die sich die Mühe machen Ihren Aufenthalt in unserem Hause zu bewerten. All  Ihre Beiträge helfen uns dabei, unsere Arbeit zu reflektieren, um so eine Weiterentwicklung  unseres Services  im Interesse aller Gäste zu erreichen.

Weitere Beiträge zum Thema Bewertungen:
Vielen Dank für Ihre Bewertungen

Unsere Lounge

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place
unsere Lounge im Louisa´s Place

Unsere Lounge

Der angrenzende Raum an den Empfangsbereich bietet unseren Gästen eine stilvolle Möglichkeit unabhängig vom Hotelempfang selbst Gäste zu begrüssen und verkürzt die Wartezeit auf einen Termin oder den Fahrservice. Die Möblierung und die Wandbespannung erzeugt eine anheimelnde Atmosphäre, die eine räumliche Ruhe erzeugt; trotz der direkten Nachbarschaft zum Empfang.

Die Wände sind mit gestreift gewebtem, fliederfarbenem Baumwollstoff verkleidet. Der Stoff wurde auf Untergewebe und auf spezielle Spannleisten verspannt.
Der Teppichboden in diesem Raum, wie ebenfalls auch im Flur des Erdgeschosses, ist mit dem klassischen Motiv der Palmette entworfen worden. Die Palmette (franz. Palmbäumchen) ist eine Form der Ornamentik, die in künstlerisch-abstrakter  Darstellung einen Palmwipfel abbildet. Die sich wiederholende Darstellung ergibt ein fortlaufendes Muster.  In diesem Raum befindet sie sich in den Bordüren, die exakt nach den Konturen und parallel zu den Wänden verlaufen. Die Anfertigung erfolgt nach detaillierten zeichnerischen Darstellungen und präziser Farbauswahl im aufwendigen Handtufting-Verfahren. Dies ist ein Verfahren zur Teppichherstellung, bei dem im Gegensatz zur Knüpftechnik ganze Garnbüschel von der Rückseite des Teppichs eingebracht werden.

Kamin in der Lounge

Der Kamin mit den beiden Karyathiden

Bei  dem Kamin handelt es sich um eine Kaminmaske, die aus Terrakotta neu gefertigt wurde. Dies ist somit ein Unikat. Als Vorlage diente ein antiker Kamin, der jedoch nur noch in Teilen vorhanden war. Zwei Karyathiden mit Lorbeerkranz bilden rechts und links die beiden Tragelemente. Eine Karyatide ist eine weibliche Skulptur, die in der Architektur die tragende Funktion einer Säule übernimmt. Sie hat Ihren  Ursprung in der Griechischen Architektur und wurde im Barock und Klassizismus als Gestaltungselement wiederentdeckt.
Die Fliesen am Boden sind handgeformt und farblich der Maske angeglichen.

Bilder in der Lounge

Heliogravuren mit Friedrich II.

Die Bilder an den Wänden zeigen verschiedene Szenen mit Friedrich II.. Es handelt sich um Original Handpress-Kupferdrucke, sogenannte Heliogravuren, von Georg Schöbel.  Heliogravuren entstehen durch ein frühes fotografisches Druckverfahren, das echte Halbtöne darstellen kann. Zwischen 1879 und ca. 1920 entwickelte sich das Verfahren und wurde intensiv genutzt.  Danach verlor es für den industriellen Gebrauch mehr und mehr an Bedeutung. Heute wird das Verfahren wegen seiner Ausdruckmöglichkeiten nach wie vor gern von Fotokünstlern genutzt. Georg Schöbel                                                                                                       (1860- ca. 1930) war ein Berliner Historienmaler. Er spezialisierte sich auf Szenen aus dem                                                                                               Leben Friedrichs des Grossen.

Die Bilder in der Lounge zeigen im Uhrzeigersinn umlaufend:
Friedrich der Grosse und Voltaire
Friedrich der Grosse auf der Freitreppe des Schlosses Sanssouci
Friedrich der Grosse im Stadtschloss
Bittschriftenlinde
Sonniger Tag in Potsdam
Sanssouci im Mondenschein

Lesen Sie alle Beiträge dieser Serie:
Historische Baukunst erleben – Ein Hotelrundgang im Louisa´s Place
Der Empfang im Louisa´s Place
Unsere historische Bibliothek
Unser Gartenzimmer
Etagenfluchten mit Seele
Unser Wellnessbereich

Lange Nacht der Familien

Aktivitäten, Allgemein, Berlin, Familie, Veranstaltung
©familiennacht.de

©familiennacht.de

Seit 2 Jahren gibt es eine neue Lange Nacht in Berlin. Bereits zum dritten Mal findet die Lange Nacht der Familien am ersten Samstag im Mai statt. Viele Angebote animieren gemeinsam als Familie etwas zu erleben. Taschenlampenführungen, Familienolympiaden oder Lagerfeuerromantik; für alle ist das passende Mitmachangebot dabei. Zwischen 17:00 Uhr und Mitternacht lassen sich Orte entdecken, die man normalerweise um diese Zeit nicht besucht. Da macht das lange Aufbleiben gleich doppelt Spass. Viele Veranstaltungen werden kostenlos angeboten, daher gibt es keine Tickets im Vorverkauf. Teilweise wird vor Ort ein Unkostenbeitrag erhoben. Für einige Veranstaltungen ist eine Voranmeldung erforderlich.
Einen Bus-Shuttle, wie zu anderen langen Nächten angeboten, wird es nicht geben, da die Familienveranstaltungen in der Regel als abendfüllende Programme konzipiert sind.

 

 

Das komplette Programm und alle Informationen können Sie über den interaktiven Familiennacht-Stadtplan einsehen.

 

Unsere Favoriten in Charlottenburg sind:

Leuchtendes Blau
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz

Kirchenführung für die ganze Familie
Orgelführung und Orgelkonzert für Kinder
Entdeckung des Alten Turmes und Besteigung des Baugerüstes
Bastelangebot: transparentes Kirchenfenster selbst gestalten
Eintritt: frei
Altersgruppe: ab 5 Jahre
Uhrzeit:  ab 19.00 Uhr
keine Anmeldung erforderlich

Mit Rumpelstilzchen am Abend im Waldmuseum und auf Nachtwanderung durch den Grunewald
Berliner Waldmuseum im Grunewald

Rumpelstilzchen führt durch das Waldmuseum
Märchenlesung
Nachtwanderung
Eintritt: Kinder € 3,00 / Erwachsene: € 6,00
Altersgruppe: ab 6 Jahre
Uhrzeit: 19.00 Uhr – 22.00 Uhr
Anmeldung erforderlich

ROBERTA – Lernen mit Robotern
TU Berlin Gebäude Wasserbau und Wasserwirtschaft

Gestalten und programmieren von kleinen Robotern aus Lego Technik
Lösen von Aufgaben mit Hilfe des Roboters
Eintritt: kostenlos
Altersgruppe: ab 10 Jahre
Uhrzeit: 17.00 Uhr – 21.00 Uhr
Anmeldung erforderlich

 

Quelle: http://www.familiennacht.de

Der Empfang im Louisa´s Place

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Bereits beim Betreten unseres Louisa´s Place werden Sie bemerken, dass dies keine übliche Hotellobby ist. Es gibt keinen dominierenden Hoteltresen und kein Schlüsselboard ist zu sehen. Stattdessen begrüsst Sie im Entree ein Mitarbeiter an einem kunstfertig  gearbeiteten Tisch mit einer massiven Natursteinplatte und zwei Gästeplätzen davor.

Empfang

Empfang mit Blick zur Lounge

Sämtliche Wände im Empfangsbereich und den angrenzenden Fluren im Erdgeschoss sind mit einer sogenannten Bossenmalerei ausgeführt. Dies ist eine Kunst durch die Nachahmung von Naturmaterialien nicht Vorhandenes optisch real erscheinen zu lassen. Auf die rau gespachtelten Wände – ähnlich eines Hausfassadenputzes – sind nach detaillierten Plänen und Wandabwicklungen die Schattenstriche der „Putzkerben“ illusionistisch von Hand aufgetragen worden. Somit entsteht der Eindruck einer unverputzten Natursteinmauer. Rhythmisch gliedernde Stuckpilaster gliedern die glatten Wandflächen und unterstützen als klassizistisches Element diese Stilprägung.

Der Teppich im Empfangsbereich besticht durch seine Auffälligkeit in Grösse und Farbe. Es ist ein „Savonnerie-Teppich“ aus der Manufacture d´Aubusson in Frankreich. Diese Teppiche werden auf einem Hochwebstuhl gefertigt. Die Kettfäden werden vertikal montiert und der Teppich Knoten um Knoten in Handknüpftechnik  hergestellt. Ca. 400-600 Arbeitsstunden pro qm sind nötig, um solch einen Teppich zu erschaffen. Bereits 1665 wurden in Aubusson Teppiche gewebt, die für die Schlösser von Versailles bestimmt waren bzw. ausländische Fürsten als Geschenk dargebracht wurden. Mit MRD (Manufacture Royale d´Aubusson) signiert, waren Sie ein Inbegriff für Handwerkskunst auf höchstem Niveau. 1786 sind in einer Inventarliste von Versailles bereits über 100 Teppiche von Aubusson verzeichnet. Die Teppiche werden auch heute noch nach historischen Vorlagen traditionell gefertigt. Werkzeuge und Techniken haben sich seit mehreren Jahrhunderten nicht verändert.
Der Teppichboden in den angrenzenden Flurbereichen ist mit  handgetufteten Bordüren mit sich wiederholenden Palmettenmotiven gestaltet. Die Palmette (franz. Palmbäumchen) ist eine Form der Ornamentik, die in künstlerisch-abstrakter  Darstellung einen Palmwipfel abbildet.

Blick vom Empfang

Sicht vom Empfang

Ein prägnantes klassizistisches Thema sind Sichtachsen, die der englisch geprägten Park- und Landschaftsgestaltung entnommen sind. Im Erdgeschoss lässt sich dieses Gestaltungelement aufgrund des langen schmalen Flurbereiches gut umsetzen. So öffnet sich der Blick beim Gang in den hinteren Bereich durch die geöffneten eichenen Flügeltüren in das mit Tromp l´oeil  Malerei verzierte Gartenzimmer. Der Glastisch vor dem Gartenzimmer ist ein Louis-XVI Tisch mit klassischer Gessomalerei in schwarz mit goldfarbenen Fassungen und reichhaltiger florentinischer Motivmalerei. Auffallend  sind die geschweiften Kreuzverbindungen.
Beim Blick in die Gegenrichtung entdeckt man das geschäftige Treiben durch die Glastür im Salon Udo Walz. Auch die Sichtachse in Richtung Empfang, entlang der Aufzüge, öffnet sich durch die Verglasung und gibt den Blick auf das Geschehen frei.

Lesen Sie alle Beiträge dieser Serie:
Historische Baukunst erleben – Ein Hotelrundgang im Louisa´s Place
Unsere Lounge
Unsere historische Bibliothek
Unser Gartenzimmer
Etagenfluchten mit Seele
Unser Wellnessbereich

Historische Baukunst erleben – Ein Hotelrundgang im Louisa´s Place

Beitragsserie, Berlin, Geschichte, Louisa´s Place

Mit unserer neuen Beitragserie möchten wir Sie auf einen Rundgang mitnehmen; einen architektonischen Rundgang durch unser Louisa´s Place am Kurfürstendamm. Wir zeigen Ihnen unsere detailreiche Innenausstattung und bieten Ihnen interessante Hintergrundinformationen zu einzelnen Dekorationselementen.

Gartenzimmer im Louisas Place

Unser Gartenzimmer

Das Innere unseres Louisa´s Place präsentiert sich im sogenannten Berlin-Preussischen Stil. Dieser Begriff  ist aus architektonischer Sicht jedoch nicht ganz korrekt. Gemeint ist der für Berlin und Potsdam prägende Stil des Klassizismus im Sinne Schinkels, Perseus´ und anderer Baumeister.
Sei es in unserer Bibliothek mit ihren Boiserie-Vertäfelungen, in der Lounge mit ihren Stofftapeten und Heliogravuren oder dem dezenten Gartenzimmer mit seiner Trompe l´oeil  Malerei – überall zeugt das Haus von seiner großbürgerlichen Tradition in Kombination mit behutsam ergänzten modernen Standards. Beim Meublement gehen antikes und modernes Dekor eine Symbiose in zeitgenössischer Ästhetik ein. Stilbewusste Architekturtreue kennzeichnet die gesamte Inneneinrichtung. Kassettierungen, Stuckpilaster sowie Sichtachsen sind die grundlegenden Gestaltungselemente in all unseren Räumlichkeiten. Einladende Grosszügigkeit und höchster Komfort setzen sich auch in unseren Suiten fort. Sanfte Naturfarbtöne, helle Wände und wiederkehrende Dekorelemente schlagen die gestalterische  Brücke zu den öffentlichen Bereichen.

Gestaltet wurde das Interieur von der Berliner Innenarchitektin Etchika Werner. Ausgezeichnet als Haute-Couture-Inneneinrichter (-in) 2000, startete die Berlinerin vor mehr als 25 Jahren mit einer Fülle von neuen Ideen für Formen und Farben. Zu einer Zeit des „Braun-Beige“  setzte sie in eigenen Kollektionen für Teppiche, Dekorationsstoffe und Keramiken Trends zum ungewöhnlichen Ambiente. Ihre frühe Verbundenheit zu feinsten Textilien von höchster Qualität blieben dabei  immer wichtiger und bestimmender Bestandteil ihre anspruchsvollen innenarchitektonischen Entwürfe und Ausstattungen. Die zurückhaltende Schlichtheit einfarbiger Baumwoll- und Leinenstoffe rundeten  das Spektrum ihrer textilen Gestaltung ab. Nach Ihren individuellen Entwürfen wurden in handwerklicher Perfektion Fensterdekorationen, textile Wandbespannungen und nobel-elegante Tischwäsche gefertigt.

Historische Bibliothek im Louisas Place

Unsere historische Bibliothek

Die Detailgestaltung in den einzelnen Räumlichkeiten unseres Hotels möchten wir Ihnen in den weiteren Beiträgen näher vorstellen. Viele interessante architektonische und künstlerische Details können Sie hier erfahren und bei Ihrem nächsten Besuch selbst entdecken. Folgen Sie uns auf unserem Rundgang durch unser Louisa´s Place Berlin!

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Unsere Lounge
Unsere historische Bibliothek
Unser Gartenzimmer
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